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19.01.2007
97% weniger Sozialhilfemempfänger in 2005
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WIESBADEN - Nach vorläufigen Angaben des Statistischen
Bundesamtes erhielten am Jahresende 2005 in Deutschland rund 81 000
Personen "Sozialhilfe im engeren Sinne", also laufende Hilfe zum
Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen. Infolge der gesetzlichen
Änderungen zum 1. Januar 2005 ging die Zahl der Hilfebezieher im
Vergleich zum Jahresende 2004 um 97,2% zurück. Die Sozialhilfequote,
das heißt der Anteil der Hilfebezieher an der jeweiligen Bevölkerung,
verringerte sich damit zum Jahresende 2005 auf 0,1%. 2004 hatten
noch rund 2,9 Millionen Personen oder 3,5% der Bevölkerung Sozialhilfe
im engeren Sinne bezogen. Die laufende Hilfe zum Lebensunterhalt soll
den Grundbedarf vor allem an Nahrung, Kleidung, Unterkunft und Heizung
decken ("soziokulturelles Existenzminimum").
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18.01.2007
Neu in der PKV: Versicherungsschutz auch für psychisch Kranke
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Die Bundesregierung plant eine Versicherungspflicht
für alle. Ab dem 1. Januar 2009 muss jeder krankenversichert sein.
Private Krankenkassen müssen deshalb künftig auch psychisch kranke
Menschen versichern. "Es ist ein erster Schritt, um die Diskriminierung
psychisch Kranker in der privaten Krankenversicherung weitgehend zu
beenden", stellte die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) fest.
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18.01.2007
Jeder neunte Beschäftigte im Gesundheitswesen tätig
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WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt mitteilt,
waren zum 31. Dezember 2005 knapp 4,3 Millionen Menschen in Deutschland
und damit etwa jeder neunte Beschäftigte im Gesundheitswesen tätig.
Während die Beschäftigung in der Gesamtwirtschaft zwischen 2004 und
2005 nahezu stagnierte, ist sie im Gesundheitswesen um 27 000
Beschäftigte oder 0,6% gestiegen.
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06.01.2007
Neue Väter?
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FRANKFURT. Der Vater als Ernährer der Familie hat
noch immer nicht ausgedient, aber längst gibt es eine breite Vielfalt
von Vatertypen, die sich mit den gesellschaftlichen Erwartungen an den
"neuen" Vater auf sehr unterschiedliche Weise auseinander setzen. Diese
Erwartungen sind hoch: Er soll sich aktiv, kompetent und emotional in
der Kindererziehung engagieren und partnerschaftlich agieren. Am
Frankfurter Institut für Sozialforschung haben die Soziologen Andrea
Bambey und Hans-Walter Gumbinger untersucht, wie sich die Rolle des
Vaters gewandelt hat und wie sich dies auf die Familienkonstellation
auswirkt. Als Auszug aus ihrem Forschungsprojekt stellen sie in der
neuesten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "Forschung Frankfurt"
(4/2006) drei Vater-Typen vor: den fassadenhaften, den randständigen
und den egalitären Vater.
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16.12.2006
Mehr als 64 000 Strafgefangene in deutschen Gefängnissen
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WIESBADEN - Insgesamt 64.512 Personen verbüßten zum
31. März 2006 eine Freiheits- beziehungsweise Jugendstrafe in einer
deutschen Justizvollzugsanstalt oder befanden sich in
Sicherungsverwahrung. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt,
erreichte damit die Gesamtzahl der verurteilten Gefangenen einen neuen
Höchststand im vereinten Deutschland. Umgerechnet auf jeweils 100.000
Personen der strafmündigen Bevölkerung (ab 14 Jahren) saßen zum 31.
März 2006 rund 90 Strafgefangene und Sicherungsverwahrte in den
Anstalten ein, ein Jahr zuvor waren es 89, weitere zehn Jahre zuvor 67
Männer und Frauen gewesen.
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16.12.2006
28 800 Schwangerschaftsabbrüche im dritten Quartal 2006
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WIESBADEN - Im dritten Quartal 2006 wurden dem Statistischen Bundesamt rund 28 800 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit 5% (- 1.500) weniger als im dritten Quartal 2005.
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29.11.2006
10% weniger Studienanfänger in NRW
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WIESBADEN - Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes sind im gerade begonnenen Wintersemester 2006/2007 an den Hochschulen in Deutschland mit rund 1,979 Millionen etwa genauso viele Studierende wie im Jahr zuvor eingeschrieben. Der Anteil der Studentinnen liegt nahezu unverändert bei 48%. 1,409 Millionen (71%) Frauen und Männer studieren an Universitäten oder vergleichbaren Hochschulen, 570 400 (29%) an Fach- oder Verwaltungsfachhochschulen.
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22.11.2006
G-BA beschließt zur Gesprächspsychotherapie – Ablehnung ist keine Überraschung!
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Presseerklärung der Gesellschaft für wissenschaftliche
Gesprächspsychotherapie GWG e.V. zur Ablehnung des Antrages auf
Wissenschaftliche Anerkennung der Gesprächspsychotherapie durch den
Gemeinsamen Bundesausschuss Psychotherapie:
"Auf seiner Sitzung
am 21. November 2006 hat der G-BA den erwarteten und wohl schon bei der
Wiederaufnahme des Bewertungsverfahrens im Juli 2002 feststehenden
Beschluss zur Gesprächspsychotherapie getroffen. Bemerkenswert ist,
dass der G-BA in seiner Pressemitteilung vom heutigen Tage dem
eigentlichen Beschlussinhalt voranstellt, dass auch die bisherigen
Richtlinienverfahren "nach wissenschaftlichen Kriterien überprüft
werden" sollen. Er "bekräftigt" seine "Absicht", auch die bisherigen
Richtlinienverfahren gemäß seinem "gesetzlichen Auftrag" zu überprüfen.
Mit dieser Absichtserklärung wolle er dem Einwand begegnen, die
bisherigen Richtlinienverfahren seien nicht nach diesen Kriterien
geprüft worden. Weshalb er dem seit 1997 bestehenden gesetzlichen
Auftrag, etablierte Leistungen nach denselben Kriterien wie neue zu
bewerten, (erst) jetzt nachkommen will, erläutert er nicht.
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22.11.2006
Religiöser Fanatismus nicht die Hauptursache von politischer Gewalt und Terror
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Gütersloh, 21. November 2006. Die Anzahl der
Terroranschläge und Opfer ist in den vergangenen Jahren weltweit um
mehr als das Dreifache gestiegen. Doch entgegen verbreiteter Auffassung
machen die religiös motivierten Anschläge und Attentäter nur eine
Minderheit aus. Der geographi sche Schwerpunkt von gewalttätigen
Konflikten und politischer Militanz liegt zudem nicht im Nahen und
Mittleren Osten, sondern in Asien. Dies sind einige der zentralen
Ergebnisse einer weltweiten Studie der Bertelsmann Stiftung über
politische Gewalt und Extremismus, die heute veröffentlicht wurde.
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10.11.2006
Lebenslängliche elektronische Fußfessel für Sexualstraftäter in Kalifornien
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Wie das Online-Magazin Telepolis berichtet, haben die Kalifornier mit großer Mehrheit dafür
gestimmt, dass zu Gefängnisstrafen verurteilte Sexualstraftäter nach
ihrer Freilassung bis zu ihrem Tod unter permanenter Beobachtung durch
ein GPS-System stehen. Es handelt sich um den Gesetzesvorschlag Nr. 83,
der Sexualstraftäter lebenslang verpflichtet, einen GPS-Sender zu
tragen.
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