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01.07.2009

Eingeschränkte Erziehungskompetenz häufigster Grund für Heimerziehung
Wiesbaden - Für 28 700 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene hat im Jahr 2007 die Erziehung in einem Heim oder in einer betreuten Wohnform begonnen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 17% mehr als im Jahr zuvor. Der Anteil der jungen Volljährigen lag bei rund 8%.
Seit dem Jahr 2007 wird bei den Jugendämtern nach den Gründen für die  Unterbringung von jungen Menschen in einem Heim oder einer betreuten  Wohnform gefragt. Dabei können neben einem Hauptgrund bis zu zwei  weitere Gründe für die Notwendigkeit einer erzieherischen Hilfe  angegeben werden. Die eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern war  mit 43% der am häufigsten genannte Grund dafür, dass junge Menschen in  einem Heim untergebracht werden. In 35% der Fälle wurden Auffälligkeiten  im sozialen Verhalten und in 24% schulische beziehungsweise berufliche  Probleme der jungen Menschen als Gründe angegeben. Mit jeweils 22%  spielen die Gefährdung des Kindeswohls oder die unzureichende Förderung  und Betreuung der Kinder und Jugendlichen ebenfalls eine große Rolle.
Wie in den Vorjahren war die Mehrzahl der jungen Menschen, für die eine  Heimerziehung begann, männlich (53%). Zwischen den Geschlechtern gab es  zum Teil deutliche Unterschiede bei den Gründen für die Heimerziehung.  Während Jungen und Mädchen beinahe gleich häufig von eingeschränkter  Erziehungskompetenz (44% beziehungsweise 42%) betroffen waren, wurden  Auffälligkeiten im sozialen Verhalten bei Jungen und jungen Männern zu  40% als Grund angegeben, bei Mädchen und jungen Frauen zu 30%. Auch  schulische Probleme führten bei Jungen mit 27% häufiger zu einer  Aufnahme in ein Heim als bei Mädchen mit 19%. Dagegen lagen bei Mädchen  und jungen Frauen die Nennung von Belastungen durch familiäre Konflikte  (28%) und der Gefährdung des Kindeswohls (25%) jeweils um sechs  Prozentpunkte über denen bei Jungen und jungen Männern.
Weitere kostenlose Ergebnisse gibt es im Publikationsservice des  Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/publikationen,  Suchbegriff "Heimerziehung".

Weitere Auskünfte gibt:
Zweigstelle Bonn,
Dorothee von Wahl,
Telefon: (0228) 99643-8167,
E-Mail: jugendhilfe@destatis.de



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