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Nachrichten zur Nachrichtenübersicht
16.02.2008

79% mehr erzieherische Hilfen von 1991 bis 2006
WIESBADEN - Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis)  haben im Jahr 2006 in Deutschland mehr als 651 000 junge Menschen im  Alter bis zu 26 Jahren erzieherische Hilfe in Anspruch genommen. Das  waren 11% oder 66 000 mehr als 2001 und 79% oder 288 000 mehr als 1991,  dem Jahr, in dem das neue Kinder- und Jugendhilfegesetz in Kraft  getreten ist.
Unter dem Stichwort "erzieherische Hilfe" erhalten junge Menschen und  Familien bei persönlichen Schwierigkeiten und Konflikten im sozialen  Umfeld verschiedene pädagogische Hilfen und Förderungen. Das Spektrum  der Unterstützung reicht von Erziehungsberatung über Erziehungsbeistände  und soziale Gruppenarbeit, sozialpädagogische Familienhilfe und  Tagesgruppenerziehung bis zur Vollzeitpflege in einer anderen Familie  und Heimerziehung. 28 von 1 000 jungen Menschen dieser Altersgruppe  nahmen im Jahr 2006 eines dieser Hilfeangebote wahr, mehr als doppelt so  viele wie 1991 (13 von 1 000).
Ziel der Kinder- und Jugendhilfe ist es, den jungen Menschen einen  Verbleib in der Familie zu ermöglichen. So wurden 2006 fast drei Viertel  der Hilfen innerhalb der Familie (ambulant) durchgeführt, 4%  teilstationär und 23% stationär. Der Anteil der ambulanten Hilfen stieg  gegenüber 1991 um 17 Prozentpunkte an, während der Anteil der  stationären Hilfen in derselben Größenordnung abnahm.
Insgesamt nahmen mehr Jungen als Mädchen erzieherische Hilfen in  Anspruch. Die Geschlechterverteilung variierte 2006 zwischen 50:50 bei  der Vollzeitpflege in einer anderen Familie und einem Anteil von 75%  männlicher junger Menschen bei der sozialen Gruppenarbeit.

Weitere Auskünfte gibt:
Zweigstelle Bonn,
Dorothee von Wahl,
Telefon: (01888) 644-8167,
E-Mail: jugendhilfe@destatis.de




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