Start
Bücher
Neuvorstellungen
kurz vorgestellt
Klassiker
Vorabdrucke
Zeitschriften
Familiendynamik
Konfliktdynamik
Journ. of Fam.Ther.
Family Process
Kontext
OSC
perspekt. mediation
Psychoth. im Dialog
Psychother.Soz.Wiss.
rpm
Soziale Systeme
systeme
System Familie
systhema
ZSTB
Links
Beiträge
Feldpost
Salon
Interviews
Nachrufe
Glossen
Luhmann-Special
Kongressgeschichten
"Das erste Mal"
Begegnungen
Blinde Flecke
Mauerfall 1989
Von Klienten lernen
Bibliothek
edition ferkel
Berichte
Nachrichten
Kalender
Newsletter
Konzept
Institute
Info
Autoren
Kontakt
Impressum
Druckversion Druckversion
Copyright © 2013
levold system design
Alle Rechte vorbehalten.
systemagazin logo

Nachrichten zur Nachrichtenübersicht
17.05.2005

SYMPA-Projekt jetzt online
SYMPA ist ein Kürzel für "Systemtherapeutische Methoden in der psychiatrischen Akutversorgung" und ist eines der aktuell wichtigsten und interessantesten Forschungsprojekte der systemischen Szene. Bei SYMPA handelt es sich um ein Behandlungs- und Forschungsprogramm (2002-2006), das systemtherapeutische Methoden als Standardangebot in drei psychiatrischen Fachkrankenhäusern implementiert und evaluiert. Jetzt ist es auch online zu besuchen.

Im Rahmen des SYMPA-Projektes wird in drei psychiatrischen Fachkrankenhäusern eine umfassende systemisch-familienorientierte Behandlung psychiatrischer Patienten als Standardangebot etabliert und in einer kontrollierten Programmevaluation evaluiert. Dabei soll untersucht werden, wie systemische Gesprächs- und Verhandlungskulturen unkompliziert, zeitökonomisch, und kooperationserleichternd in den klinischen Alltagsprozeduren verankert werden können (die Organisationsentwicklungs-Perspektive), wie sich als Outcome die Qualität der Versorgung für Patienten und Angehörige sowie die Qualität der Arbeitssituation der Mitarbeiter dabei verändern (die Evaluations-Perspektive). Kernstück des Projektes ist eine doppelte gleichzeitige Intervention in den beteiligten Krankenhäusern:
eine Veränderung der Behandlungs-Routinen im Sinne des systemisch-familienpsychiatrischen Ansatzes ein Training aller Stationsmitarbeiter incl. insbesondere der Pflege in systemischem Krankheitsverständnis und systemischer Gesprächsführung.
Von dem Projekt ist als Nutzen zu erwarten:
Für die Psychiatrie-Praxis: Eine Verbesserung der Ergebnisqualität psychiatrischer Behandlungen für Patienten, Angehörige und Mitarbeiter.
Für die psychiatrisch-psychotherapeutische Forschung: Beleg einer breiten Systemwirksamkeit des systemisch-familienpsychiatrischen Ansatzes - in unterschiedlichen Krankenhäusern, für unterschiedliche akutpsychiatrische Symptome, für Patienten, Angehörige und Mitarbeiter

Zu den teilnehmenden Kliniken gehören: das Kreiskrankenhaus Gummersbach bei Köln, das Landeskrankenhaus Wunstorf bei Hannover, das Psychiatrische Zentrum Paderborn.
Beteiligte Forschergruppen sind Prof. Dr. Jochen Schweitzer (Institut für medizinische Psychologie, Universitätsklinikum Heidelberg), Dr. Elisabeth Nicolai (Evangelische Fachhochschule, Ludwigsburg) und Prof. Dr. Hugo Grünwald (Hochschule für Angewandte Psychologie, Zürich).
SYMPA wird finanziell und ideell unterstützt durch die Stiftung für Bildung und Behindertenförderung, Stuttgart (SBB), die Deutsche Gesellschaft für systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) und die Systemische Gesellschaft (SG).

Im Internet können Sie das Projekt unter diesem Link besuchen.

Hier finden Sie ausführliche Materialien (meist als PDF-Dateien), die das Projektdesign, das SYMPA-Handbuch, ein Curriculum der SYMPA-Weiterbildung, einen Bericht zur Praxis von SYMPA (Vorabdruck aus "Psychotherapie im Dialog 3/05) sowie einen grauenhaft schlecht eingescannten Pressespiegel umfassen. Es lohnt sich!



Suche
Heute ist der
Aktuelle Nachrichten
15.06.2014
Die Systemische Gesellschaft sucht zum 1. Januar 2015 neue Geschäftsführung
10.04.2014
W 3 Endowed Professorship for Systemic Family Therapy in Freiburg
08.04.2014
Gesundheitsausgaben 2012 übersteigen 300 Milliarden Euro
28.01.2014
Fast jede zweite neue Frührente psychisch bedingt
17.12.2013
Diagnose Alkoholmissbrauch: 2012 wieder mehr Kinder und Jugendliche stationär behandelt

Besuche seit dem 27.1.2005:

Counter