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Supervision Organisationsberatung Coaching Heft 1/2004
1/2004 - 2/2004 - 3/2004 - 4/2004 - Überblick


Schreyögg, Astrid (2004): Editorial: Psychodiagnostik im Coaching. In: OSC 11(1), S. 3-4


Bäcker, Rainer & Cornelia Lentge (2004): Auf dem Weg an die Spitze. Anforderungen an Bewerber für Top-Positionen. In: OSC 11(1), S. 5-12

abstract: Lange Zeit war es in deutschen Unternehmen verpönt, Aspiranten für Vorstands- und Geschäftsführerpositionen auf ihre Eignung für diese Aufgabe auch mit Mitteln der Managementdiagnostik zu überprüfen; doch mittlerweile zeichnet sich in dieser Frage ein Gesinnungswandel ab. In ihrem Anforderungsmodell zur Beurteilung der erfolgskritischen Kompetenzen und Potenziale unterscheiden die Autoren sechs Aufgaben: "Komplexität bewältigen", "Entschiedenheit entwickeln", "Gestalten wollen", "Strukturen schaffen", "Bindungen herstellen" und "Sich selbst steuern können", die sie jeweils auf drei Ebenen ansiedeln: der personalen, der kollegialen sowie der unternehmenskulturellen Ebene.


Scharlau, Christine (2004): Myers-Briggs Typenindikator – ein ressourcenfokussierendes Instrument für Coaching und Karriereberatung. In: OSC 11(1), S. 13-25

abstract: Zur Standortbestimmung in der Karriereberatung und für die Situationsanalyse bei verschiedenen Coaching-Anlässen ist der Myers-Briggs Typenindikator ein theoretisch gut fundiertes und zweckdienliches Instrument. Seine vier Grundkategorien erlauben umfassende und differenzierte Deutungsmöglichkeiten. Die Einzigartigkeit jedes Menschen und der Respekt vor der Andersartigkeit anderer sind seine Prämissen. Davon ausgehend ermöglicht der auf C.G. Jungs "psychologischen Typen" beruhende Indikator, kognitive Funktionen zu klassifizieren und damit eigenes Denken und Handeln genauer wahrzunehmen und fremdes erklärbar zu machen. Der Typenindikator braucht einen Kontext von Beratungs- bzw. Trainingszielen, er setzt fundierte Beratungskompetenz des Coachs voraus und findet dann gute Akzeptanz bei den Klient/innen. Die Ergebnisse unterstützen berufliche und persönliche Entwicklungen, sie eignen sich dazu, Themen der Arbeitskoordination und Kooperation zu veranschaulichen und Konfliktdialoge zu entdramatisieren. Die wertfreie Sprache der Jungschen Kategorien trägt dazu bei, Selbst-Bewusstheit zu stärken und Konflikte zu deeskalieren – und so von gesichertem Terrain aus neue Handlungsfelder zu erobern.


Schmidt-Lellek, Christoph J. (2004): Charisma, Macht und Narzissmus. Zur Diagnostik einer ambivalenten Führungseigenschaft. In: OSC 11(1), S. 27-40

abstract: Unter Führungskräften finden sich häufig Persönlichkeiten mit starken narzisstischen Anteilen, die sich als charismatische Begabungen zeigen können. Der Autor untersucht die Hintergründe dieser Fähigkeiten und ihre Ambivalenz, denn hinter dem Glanz einer erfolgreichen Führungspersönlichkeit verbirgt sich oft eine tiefgreifende narzisstische Problematik als eigentliche Antriebskraft. Dabei ist ein konstruktiver Narzissmus von einem destruktiven zu unterscheiden. Charismatische Konstellationen ebenso wie narzisstische Beziehungsdynamiken sind aber nicht nur als individuelle Problematik zu begreifen, sondern auch als interaktives Phänomen, an dem mehrere Seiten beteiligt sind. Zum Verständnis dieser Dynamiken stellt der Autor die Konzepte "narzisstische Kollusion" und "Expanded Self" vor. Für einen Coach ist es wichtig, solche Beziehungsmuster wahrnehmen und mit ihnen umgehen zu können – und nicht zuletzt sich schützen zu können, damit er sich nicht selbst in "narzisstische Verstrickungen" hineinziehen lässt.


Kölling, Wolfram (2004): Scham und Schamlosigkeit und ihre Bedeutung für das Coaching von Führungskräften. In: OSC 11(1), S. 41-52

abstract: Identität kann in der heutigen Zeit als "Patchwork-Identität" oder als "flexibles Selbst" betrachtet werden. Es wird hier herausgearbeitet, in welcher Art ein "fließendes Selbst" mit Scham oder auch speziell mit Schamlosigkeit zu tun hat. Um die Schamproblematik besser verstehen zu können, ist es notwendig, den Narzissmus des modernen Menschen wieder mehr ins Blickfeld zu rücken. Der Autor untersucht, wie Führungskräfte von Schamkonflikten betroffen sein können und wie diese z.B. im Coaching bearbeitet werden können.


Schreyögg, Astrid (2004): Die Bedeutung von Familienkonstellationen im Coaching. In: OSC 11(1), S. 53-63

abstract: Im vorliegenden Beitrag wird die Familienkonstellationstheorie von Walter Toman in wesentlichen Punkten dargestellt und in ihrer Verwendbarkeit fürs Coaching beleuchtet. Als psychoanalytisch orientiertes Sozialisationskonzept kann sie zur Analyse biographischer Daten dienen. Im Gegensatz zu traditionellen Ansätzen der Psychoanalyse akzentuiert Toman Geschwisterbeziehungen, die bei ihm vor allem im Sinne von Rang- und Geschlechterrelationen beleuchtet werden.


Leder, Angelika (2004): Coaching von Unternehmern. Erfahrungen und Wirkungen. In: OSC 11(1), S. 65-78

abstract: Die Autorin beschreibt, dass Unternehmer ein anderes Coaching brauchen als angestellte Manager. Der Unterschied: Coaching von selbstständigen Unternehmern ist komplexer. Der Coach trifft auf einen verschärfen Zuschnitt bei den zu bearbeitenden Themen, und diese stehen in einem viel dynamischeren Kontext; die Themen sind vielschichtiger als beim Coaching von angestellten Managern, und die Notwendigkeit, Brücken zu bauen und sich selbst zu erklären, um den Anderen zu erreichen, ist noch wichtiger als im Coaching von angestellten Managern.


Lührmann, Thomas (2004): "Leadership is like catching a cold". Zur (sozialen) Konstruktion von Führung. In: OSC 11(1), S. 79-93

abstract: Der vorliegende Aufsatz befasst sich mit der konstruktivistischen Führungsforschung. Innerhalb dieses Paradigmas werden zwei Ansätze voneinander unterschieden: Die Attributionstheorie der Führung einerseits und die sozial-konstruktivistische Führungsforschung andererseits. Die beiden Ansätze werden zunächst getrennt voneinander dargestellt und miteinander verglichen. Anschließend werden drei Fragen an die konstruktivistische Führungsforschung formuliert und diskutiert.



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