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Neuvorstellung zur Übersicht
02.09.2011
Hans Schindler, Wolfgang Loth, Janina von Schlippe (Hrsg.): Systemische Horizonte
Schindler et al.: Systemische Horizonte Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2011

260 S., gebunden

Preis: 26,95 €

ISBN-10: 3525404387
ISBN-13: 978-3525404386
Verlag Vandenhoeck & Ruprecht





Rudolf Klein, Merzig

»Systemische Horizonte« – ein Titel, der sich, wie die Herausgeber in der Einleitung schreiben, »besonders dafür eignet, das systemische Navigieren aus unterschiedlichen Perspektiven zu symbolisieren« (S. 3). Zu dieser Schlussfolgerung gelangen sie vermutlich, weil das Wort Horizont als »Gesichtskreis, [als] scheinbare Berührungslinie zwischen Himmel und Erde« (Kluge, S. 316) verstanden wird, und es dadurch nichts anderes bezeichnet als einen Unterschied: den Unterschied nämlich zwischen dem Festen und dem Nichtfesten, zwischen oben und unten, zwischen Vorder- und Hintergrund, zwischen dem Näheren und dem Ferneren.

Präziser: Der Horizont ist der Unterschied. Und dieser markiert die Verbindung zwischen dem Einen und dem Anderen und zugleich deren Trennung, was immer das Eine und das Andere sein mag. So klar dies auf den ersten Blick auch erscheint, so unklar wird es bei genauerem Hinsehen.

»Was aber ist ein Unterschied?«, fragte Gregory Bateson bereits 1970 in der »Ökologie des Geistes« und schrieb dazu : »Ein Unterschied ist ein sehr spezieller und dunkler Begriff. Ganz sicher ist er kein Ding oder Ereignis. Dieses Stück Papier unterscheidet sich von dem Holz dieses Lesepults. Es bestehen viele Unterschiede zwischen ihnen – in der Farbe, Struktur, Gestalt usw. Wenn wir aber anfangen, nach der Lokalisierung dieser Unterschiede zu fragen, geraten wir in Schwierigkeiten. Offensichtlich ist der Unterschied zwischen dem Papier und dem Holz nicht im Papier; er ist eindeutig nicht in dem Holz; er ist sicher nicht in dem Raum zwischen ihnen, und er ist gewiß auch nicht in der Zeit zwischen ihnen. Ein Unterschied ist also etwas Abstraktes« (S. 580 f.). Wie kommt nun der Unterschied, in diesem Fall der Unterschied mit dem Namen »Horizont«, in die Welt?

In einem der großen Mythen der Menschheitsgeschichte kommt er durch Gott in die Welt. Im ersten Satz der Genesis heißt es: »Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde«. Der Unterschied kann offensichtlich nicht als etwas Gegebenes, Dinghaftes, gar Vorgegebenes verstanden werden. Der Unterschied, der Horizont, entsteht und existiert, weil Beobachter diese Unterscheidung vornehmen, ob dies nun der göttliche oder der menschliche Beobachter ist. Mit dem Begriff des Horizonts ist folglich dreierlei notwendig verknüpft: das Unterscheiden, das Eine und das Andere. Eine triadische und zugleich dynamische Konstruktion also, bei der der Beobachter Teil seiner eigenen Unterscheidung wird.

Natürlich begegnen uns in der Systemtheorie an verschiedenen Orten und in verschiedenen Zusammenhängen Hinweise auf dieses triadische Grundprinzip. Ob mehr oder weniger versteckt in der Luhmannschen Formulierung von der »Einheit der Differenz von System und Umwelt« oder in der klaren Anweisung: »Triff eine Unterscheidung« von Spencer Brown.

Aber das ist noch nicht alles. Im Prozess des Beobachtens können nämlich raumzeitliche Veränderungen vorgenommen werden. Beobachter können durch Veränderung ihrer Position und Perspektive und durch Berücksichtigung vormals bereits getroffener Unterscheidungen fortgesetzt neue und andere triadische Verhältnisse kreieren und so immer einen neuen Horizont, besser: neue Horizonte, entstehen lassen. Eine unendliche Vielfalt an Sichtweisen kann so zu blühen beginnen, und dies mit allen Vor- und allen Nachteilen, die eine solche Vielfalt mit sich bringen kann: einerseits eine Öffnung hin zu Neuem, eine Neugierde an Veränderung, die Reflexion des Bisherigen, die Lust am Entwerfen zukünftiger Konzepte mit dem Risiko einer Abwertung alternativer bzw. bislang nützlich erscheinender Ideen. Andererseits eine Überkomplexität und Verwirrung mit der Angst vor dieser Unübersichtlichkeit und der Hoffnung auf Komplexitätsreduktion und Klarheit, bis hin zum Wunsch nach eindeutigen Wahrheiten, inklusive des Risikos der Einfalt.

Wie werden nun diese grundlegenden Herausforderungen in diesem Buch gehandhabt? Den Autorinnen und Autoren gelingt es, in den unterschiedlichen theoretischen und praxisnahen Abhandlungen sowohl die Komplexität bisheriger systemischer Überlegungen zu erweitern, neue Ideen auszuformulieren, praktische Vorgehensweisen darzustellen und gleichzeitig mit dem Bisherigen verbunden zu sein. Das ist der Geist, der durch dieses Buch weht. Sicherlich ist es kein Zufall, dass ein Buch mit diesem Geist einem so verdienstvollen und geschätzten Kollegen, Freund, Weggefährten und Lehrer zu dessen 60. Geburtstag gewidmet wurde: Arist von Schlippe.

Nun aber zum Buch und seinen Beiträgen selbst. Das Buch besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil trägt die überschrift »Grundlegende Erkundungen«. Der zweite Teil ist mit »Am Ort des Geschehens« benannt. In beiden Teilen kommen prominente Vertreterinnen und Vertreter der systemischen Therapie zu Wort.

Im ersten Teil setzen sich diese mit grundlegenden Begriffen, Tendenzen und Herausforderungen im Rahmen der systemischen Therapie auseinander. Die Beiträge berühren Themen wie die Abgrenzung und Verknüpfung unterschiedlicher Methoden, die Kontextsensibilität, die therapeutische Haltung, den Begriff der Zeit, die Motivation, überlegungen zu Konzepten der Einzeltherapie, die Zukunft der Supervision und die Person im Kontext systemischer Betrachtungen.

Der erste Teil wird durch die bereits 2006 publizierte Untersuchung von Hans Schindler und Arist von Schlippe über den Unterschied zwischen der psychotherapeutischen Ausbildung und der psychotherapeutischen Praxis niedergelassener Psychologischer Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten eröffnet. Im zweiten Beitrag präsentiert und diskutiert Hans Schindler die Entwicklung, die sich in den fünf Jahren nach der Erstuntersuchung im psychotherapeutischen Feld ergeben hat. Mit einem zentralen Begriff der systemischen Theorie und Therapie, der Kontextsensibilität, setzt sich Hans Lieb auseinander und schließt seinen Artikel mit fünf Bestimmungsmerkmalen von Kontextsensibilität. Kurt Pelzer präsentiert seine Überlegungen zur therapeutischen Haltung in der systemischen Therapie. Jochen Schweitzer befasst sich mit dem Phänomen Zeit aus unterschiedlichen Perspektiven, beschreibt Zeitkonflikte in sozialen Systemen und schließt mit vier Merksätzen, mit denen Zeitläufen mit mehr Leichtigkeit begegnet werden kann. Wolfgang Loth stellt seine Überlegungen zur Motivation in der systemischen Therapie dar und spannt einen interessanten Bogen zwischen philosophischen und therapeutischen (Sinn-) Fragen. Haja Molter und Karin Nöcker entwerfen praxisnah sogenannte Wirklichkeits-, Möglichkeits- und Zielräume. Kurt Ludewig beschäftigt sich mit der Frage, ob neue Konzepte für die systemische Einzeltherapie benötigt werden und stellt seine theoretischen überlegungen dazu in gewohnt kluger Art vor. Tom Levold diskutiert die Zukunft der systemischen Supervision und schaut dabei gekonnt über den Tellerrand bekannter systemischer Theoriekonzepte. Jürgen Kriz schließlich präsentiert seine Thesen zur personenzentrierten systemischen Therapie und wendet dieses Konzept auf die Arbeiten Arist von Schlippes zum Thema Familienunternehmen an.

Der zweite Teil beschäftigt sich mit der Praxis systemischen Arbeitens und berührt Themen wie Elternschaft, elterliche Autorität, Elterncoaching, Familienmedizin und Familienunternehmen.

Diesen Teil eröffnet Wilhelm Rotthaus mit einem Artikel über den Weg von einer elterlichen Dominanzidee hin zur Idee einer Selbstverantwortlichkeit und benennt die Eckpfeiler einer so verstandenen authentischen Elternschaft. Haim Omer und Arist von Schlippe präsentieren ihre Gedanken zur elterlichen Autorität und Bindung, die sie als »Ankerfunktion« bezeichnen, und liefern Stichpunkte sowohl für die elterliche Selbstverankerung als auch für deren Wirkungen auf die kindliche Entwicklung. Michael Grabbe beschäftigt sich mit der Frage, welche Bündnisrhetorik sich im systemischen Elterncoaching als nützlich erweisen kann, wenn Eltern nicht mehr wollen. Barbara Ollefs schreibt über das Modell des gewaltlosen Widerstandes im Rahmen der Diabetesbetreuung und Cornelia Tsirigotis berichtet von ihren Erfahrungen in der Arbeit mit »Familien rund um Hörschädigung«. Sie beschreibt dabei nicht nur die Musterkreationen in solchen Familien, sondern auch ihre therapeutischen Selbstreflexionen im Rahmen einer familientherapeutischen Arbeit. Christian Hawellek stellt in seinem Beitrag neben Prozessmodellen zur mikroanalytischen Erfassung von Problem- und Lösungsmustern auch Prinzipien videobasierter Beratungsarbeit vor und sieht diesen Arbeitsansatz als Möglichkeit, eine Beratungskultur der Achtsamkeit von Eltern gegenüber ihren Kindern zu etablieren. Vera Loos-Hilgert und Erhard Wedekind beschreiben anhand einer Paartherapie ihren Arbeitsansatz, der neben einer Vielzahl bekannter systemischer Methoden vor allem durch eine besondere Sensibilität für die spezifischen Bindungsmuster und die sich daraus ergebende affektive Kommunikation gekennzeichnet ist. Stephan Theiling schreibt über den Beitrag der systemischen Familienmedizin für ein Konzept der psychosomatischen Grundversorgung. Cornelia Hennecke und Christiane Schuchardt-Hain befassen sich mit der Bedeutung der Geschlechterspezifität im Coaching, indem sie zunächst Untersuchungen aus der Arbeitsmarkt-, der Geschlechter- und Sozialisationsforschung sowie der Neurowissenschaft vorstellen. Anschließend werten sie 19 Interviews mit weiblichen und männlichen Coaches im Hinblick auf die dort zugewiesene Bedeutung der Genderperspektive aus. Tom A. Rüsen wirft in seinem Beitrag die Frage auf, was in Unternehmerfamilien passiert, wenn das dazugehörige Unternehmen insolvent geworden ist bzw. verkauft werden musste, und welche Auswirkungen ein solcher Verlust für die Unternehmerfamilie nach sich zieht. Rudolf Wimmer schließt diesen zweiten Teil mit einem Beitrag über die besondere Vitalität von Familienunternehmen vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschaftskrise ab.

Das Buch endet mit einem beeindruckend umfangreichen Werkverzeichnis von Arist von Schlippe.

Fazit: Der erste Teil ist ein durchweg lesenswerter Abriss über wichtige theoretische Themenbereiche der systemischen Therapie. Im zweiten Teil werden die sicher wertvollen Ideen zur elterlichen Präsenz und des gewaltlosen Widerstands gleich in mehreren Artikeln präsentiert. Damit wird einerseits eine gewisse Redundanz riskiert. Andererseits ist wiederum interessant, in welch unterschiedlichen Arbeitsfeldern diese Ideen ihre Umsetzung finden. Gewundert hat mich, dass sich kein einziger Beitrag mit den neueren Entwicklungen aus der Aufstellungsarbeit beschäftigt hat. Ein Ansatz, den Arist von Schlippe einer wichtigen und unerlässlichen Kritik unterzog, den er aber immer auch als wertvoll und in seiner Weiterentwicklung als wichtig und nützlich ansah.

Trotz dieser kritischen Anmerkungen ist das Buch ein lesenswertes Werk geworden. Ein Buch, das einen guten Einblick in die Vielfalt systemischen Arbeitens ermöglicht und sowohl praktische Ideen als auch Anstöße für theoretische Auseinandersetzungen liefert.

(mit freundlicher Genehmigung aus Kontext 2/2011)



Ursel Winker, Wettenberg:

„Der Horizont gehört zu den magischen Begriffen, deren Auftauchen wie von selbst einen Geschichtenraum eröffnen“ – so lautet der Eingangssatz des vorliegenden Herausgeberbandes, der als Festschrift zum 60. Geburtstag Arist von Schlippes von Weggefährten und -gefährtinnen, Kollegen und Kolleginnen und Freunden und Freundinnen zusammengestellt wurde.

Inhaltlich ist das Buch in zwei Teile gegliedert. Während die ersten zehn, vornehmlich theoretisch ausgerichteten Beiträge den „Grundlegenden Erkundungen“ zugeordnet werden, folgen im zweiten Teil elf Beiträge der Überschrift „Am Ort des Geschehens“ und nehmen konkrete Handlungsfelder systemischen Arbeitens in den Blick. Ein detailliertes Werkverzeichnis der umfangreichen Schriften, Interviews, Lehrmaterialien und Herausgeberschaften Arist von Schlippes sowie ein komfortables Autoren- und Stichwortverzeichnis komplettieren den Herausgeberband.

Zentrale Themenfelder der „Grundlegenden Erkundungen“ sind u.a. Fragen zur Kontextsensibilität (H. Lieb, H. Schindler), zur Motivation und zur Sinnfrage in der systemischen Therapie (W. Loth) sowie zur Zukunft systemischer Supervision (T. Levold). Angenehm vertraut muten die impliziten und expliziten Impulse an, sich als systemisch arbeitende/r Berater/in bzw. Therapeut/in mit Fragen und Kompetenzen auseinanderzusetzen, wie z.B. Selbstreflexion, Selbstbestimmung, eigene Haltung und Menschenbild sowie die Prozessgestaltung von Selbstorganisationsprozessen der Klienten. Der Verweis J. Schweitzers auf das Futur II als Zeitform, die imaginativ eine abgeschlossene Zukunft zu erfassen vermag, ist nur ein Beispiel aus seinem nach-denkenswerten Beitrag, in dem er aufzeigt, wie unterschiedliche Konzepte zum Umgang mit der Zeit in zwischenmenschlichen Beziehungen zur Lösung aktueller (Zeit)Konflikte genutzt werden können. Eine ausdrückliche Verbindung von systemischem Denken auf der einen und systemischem Handeln auf der anderen Seite (so es überhaupt zwei Seiten und nicht gar ein und dasselbe sind, UW) schaffen H. Molter und

K. Nöcker in ihrem Beitrag über ihr Raummodell für systemisches Denken und Handeln, in dem Klienten zur Aufmerksamkeitsfokussierung das Wandeln zwischen einem Wirklichkeitsraum, einem Möglichkeitsraum sowie einem Zielraum angeboten wird.

Explizit stehen die konkreten Handlungsfelder dann allerdings im Mittelpunkt des zweiten Teils des Buches. Die von den Autorinnen und Autoren ausgewählten „Orte des Geschehens“ umfassen zunächst einmal das Feld von Elternschaft, elterliche Präsenz und konkrete Unterstützungsmöglichkeiten von Klienten in ihrer Rolle als Eltern. Neben anregenden Beiträgen von W. Rotthaus und M. Grabbe zur authentischen Elternschaft und zum Elterncoaching widmen sich B. Ollefs und C. Tsirigotis den spezifischen Zielgruppen der Eltern von Kindern mit Diabetes sowie Eltern von Kindern mit Hörschädigungen und Behinderungen. Mit den Ausführungen von H. Omer und A. von Schlippe zur elterlichen Autorität und Bindung als Ankerfunktion, welche die Sicherheit von Heranwachsenden fördert, ist das Themenfeld der elterlichen Präsenz und gewaltfreien Interaktion aufgegriffen, das wie kaum ein anderes in den letzten zehn Jahren als überzeugendes Konzept Eingang in systemische Praxisfelder gefunden und den Autoritätsbegriff mit erfreulich weiterreichenden Bedeutungen versehen hat. Spezielle Handlungsfelder wie videobasierte Beratungsarbeit (C. Hawellek), mehrgenerationale Bindungsdynamik in der Paartherapie (E. Wedekind & V. Loos-Hilgert) werden im zweiten Teil anschließend ebenso beleuchtet wie der Beitrag systemischer Familienmedizin im Rahmen einer psychosomatischen Grundversorgung (S. Theiling). C. Hennecke und C. Schuchardt-Hain gehen der Frage nach, welche Bedeutung der Genderaspekt im Coaching hat. Die beiden abschließenden Beiträge von T. Rüsen und R. Wimmer zum Themenfeld Familienunternehmen thematisieren deren spezifische Bewältigungsstrategien und konkretisieren die Möglichkeiten, die im Transfer von Erklärungsmodellen der Familienpsychologie in den Bereich der Wirtschaftswissenschaften liegen.

Zweierlei vermag dieser Herausgeberband in hervorragender Weise zu leisten:

Zum einen zeigt er unaufdringlich und mit viel Wertschätzung und Leichtigkeit Spuren auf, die Arist von Schlippe im Denken und Handeln in der Weite systemischen Agierens an diversen Horizonten angeregt, aufgezeigt und hinterlassen hat. Eine farben- und facetten- reiche Dokumentation des Wirkens eines Wissenschaftlers, der sich in vielfältiger Weise um das Systematisieren, Konkretisieren, Hinterfragen und Weiterentwickeln systemischer Perspektiven verdient gemacht hat.

Gleichzeitig bieten die Beiträge der Leserschaft viele Anregungen, eigene Horizonte zu erweitern, eigenes Handeln zu reflektieren, Bekanntes auszuleuchten und Neues – auch über die scheinbare Begrenzungslinie zwischen Himmel und Erde Hinausgehendes – zu entdecken. Ein Reichtum, den sich weder langjährig Tätige noch Berufseinsteiger entgehen lassen sollten!

(mit freundlicher Genehmigung aus systhema 1/2011)






Inhaltsverzeichnis, Vorwort und die ersten beiden Texte als Leseprobe





Verlagsinformation:

Der Horizont begrenzt den Blick und fordert gleichzeitig die Phantasie zu Überlegungen heraus, wie es hinter ihm wohl weitergeht. Welche Rolle spielt systemisches Gedankengut in Therapie und Beratung heute, wie ist es um dessen Zukunft bestellt? In diesem Band geben 24 Autorinnen und Autoren einen Überblick über Grundlagen und Einsatz systemischer Ideen in Einzeltherapie, Familienberatung, Elterncoaching, Paartherapie und Unternehmensberatung und gewähren darüber hinaus Einblick in ihre persönlichen Horizonte.


Über die Herausgeber:

Hans Schindler Hans Schindler, Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, ist Lehrtherapeut und lehrender Supervisor am Bremer Institut für systemische Therapie und Supervision und in der Systemischen Gesellschaft.

Wolfgang Loth, Diplom-Psychologe, Psychologischer Therapeut, Familientherapeut, systemischer Therapeut und Berater, ist Leiter einer Erziehungs- und Familienberatungsstelle.

Janina von Schlippe, Psychologin (M. Sc.), absolviert derzeit die Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin.



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