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systemagazin-Adventskalender: "Von Klienten lernen"

Dominik M. Rosenauer: 11 Dimensionen


es war einmal vor einiger zeit bei einem praktikum in einer psychiatrie, als ein eifriger psychologie-student mit einem patienten sprechen sollte, der ihm als schizophrener mathematiker vorgestellt worden war. einfach so ein bisschen reden, weil die ärztinnen eben so viel zu tun hatten.
es begab sich dass sich dieser psychologe also hinsetzte und mit dem patienten sehr schnell ins gespräch kam. dieses entwickelte sich in rasantem tempo in höhen, in denen der psychologie-praktikant alle mühe hatte, sein wissen aus der schule noch zu aktivieren, um nicht völlig abgehängt zu werden. einerseits waren es sehr spannende dinge, die da zum gespräch wurden, andererseits (?) war sich der praktikant bald nicht mehr sicher, ob das nun "echte forschung" oder schizophrene wahnvorstellungen waren. bei einem punkt dachte der praktikant, er sei ihm endlich auf die schliche gekommen - als das gespräch auf einmal auf 10 und mehr dimensionen kam. der praktikant dachte und sagte "es reichen doch 3, wenn es sein soll 4 dimensionen - aber wozu sollen 10 oder mehr gut sein?"
einige jahre später sah ich in einem beitrag auf 3sat einen bericht über die neue theoretische physik, wo versucht wird, die einstein'sche relativitätstheorie und die quantenphysik zusammen zu führen. um sich ein solches modell auch nur annähernd vorstellen zu können, brauche man mindestens 11 dimensionen. ich war rückwirkend sooo klein. mit hut. dieser patient hat mich - obwohl ich es erst jahre später erfuhr - etwas gelehrt, was ich heute froh bin zu besitzen: demut vor anderen und erst recht scheinbar "kranken" menschen.

in diesem sinne: schöne, besinnliche und einsichtige weihnachten.

dominik m rosenauer, mag phil, mas

klinischer und gesundheitspsychologe
systemischer psychotherapeut
systemischer coach und supervisor

1060 wien, capistrangasse 4/15
www.psycheonline.at
dmrosenauer@psycheonline.at



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