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systhema Heft 1/2012
1/2012 - 2/2012 - 3/2012 - Überblick


Haase, Judith (2012): Was ist systemisch? Von der Systemtheorie zur systemischen Praxis. In: systhema 26 (1): S. 6-18.

abstract: Dieser Beitrag gibt dem Begriff „systemisch“ eine Bedeutung, indem er die Entwicklung systemischer Praxiskonzepte als Folge der wissenschaftlichen Analyse von Systemen erläutert. Es werden unterschiedliche systemtheoretische Konzepte dargelegt, im Schwerpunkt die soziologische Systemtheorie Luhmanns. Sie ist im deutschen Sprachraum für verschiedene Wissenschaftsdisziplinen die bedeutendste Systemtheorie. Schließlich werden einige systemische Grundhaltungen und ausgewählte Methoden skizziert, die ihre Wurzeln vornehmlich in der Systemtheorie (Luhmanns) haben.


Molter, Haja & Karin Nöcker (2012): Luhmann für mich und dich. In: systhema 26 (1): S. 19-29.

abstract: Die Autoren beschreiben und diskutieren Aspekte der Theorie der sozialen Systeme nach Niklas Luhmann und legen einen besonderen Akzent auf seine Kommunikationstheorie. Ihr Anliegen ist es, den Nutzen und mögliche Konsequenzen für die systemische Praxis aufzuzeigen, wenn man sowohl dieser als auch anderen Landkarten folgt.


Möller, Thorsten (2012): Vorsicht, heiß? Macht, Hierarchie, Verantwortung – ethische Aspekte in der Systemischen Therapie. In: systhema 26 (1): S. 30-41.

abstract: Dieser Artikel beschreibt anhand eines Fallbeispiels ethische Aspekte in der Systemischen Therapie. Macht, Hierarchie und Verantwortung werden aus der Perspektive der Beobachtung 1. Ordnung beschrieben und mit Hilfe der Beobachtung 2. Ordnung reflektiert. Die Methode, die der Autor hier zur reflexiven Beobachtung seiner Unterscheidungen gewählt hat, ist ein Dialog zwischen dem Beobachter 1. Ordnung und dem Beobachter 2. Ordnung. Ziel dieser Vorgehensweise ist es, „blinde Flecken“ in Bezug auf ein für die Systemische Therapie relevantes Thema in den Blick zu nehmen.


Wolter, Birgit (2012): Wie entsteht Neues? – „Effectuation“ – eine Strategie, wie Denken, Entscheiden und Handeln unter Ungewissheit gelingen kann. In: systhema 26 (1): S. 42-48.

abstract: Effectuation ist ein Kunstbegriff für eine eigenständige Art zu denken und zu handeln – ursprünglich eine eigenständige Logik, wie erfolgreiche Unternehmer unter Unsicherheit denken, entscheiden und handeln. Das Handeln steht im Zentrum von Effectuation und ist damit ein Unterschied zur linear-kausalen Logik, die sich überwiegend durch Vorhersage und Planung auszeichnet. Die Aktion des Effectuators ist grundsätzlich die prozesshafte Interaktion mit seiner Umwelt. Auch Beratungsaufträge in systemischer Praxis finden im Regelfall unter „Ergebnis-Unsicherheiten“ statt. Jeder Kunde, der Beratung, Coaching, Therapie oder Supervision konsultiert, kann in einer vergleichbaren Situation – wie ein Unternehmer, der Neues auf den Markt bringen will, – sein. Es gibt auch hier keine Sicherheit, ob die Investition, die der Kunde in entsprechenden Beratungssettings auf sich nimmt, tatsächlich zielwirksam – hinsichtlich Veränderung, Verbesserung oder Erfolg – sein wird. Systemische Trends und Weiterentwicklungen werden auch in und mittels Systemischer Beratung von Menschen und deren Kontexten interaktiv „gemacht“ und damit „effektuiert“.


Oberheiden, Willi (2012): „Ich gehe nachts nie über eine Brücke.“ – Theologie oder Konstruktivismus, Offenbarung oder Konstrukt, Seelsorge oder Systemische Therapie. In: systhema 26 (1): S. 49-58.

abstract: Der Artikel sucht einen persönlichen Brückenschlag zwischen Seelsorge und Systemischer Therapie und deren theoretischem Überbau in Theologie und Konstruktivismus. Ergebnis ist, dass sich auf der einen Seite die Praxis für den Autor aus zwei Quellen speist wie bei einem Kind zweier Eltern. Auf der anderen Seite lassen sich die Theorieprobleme nur in einem dialektischen Prozess mit der Praxis lösen.


Bernard, Carmen (2012): Hinter Schloss und Riegel – Systemisches Denken und Handeln in einer totalen Institution. In: systhema 26 (1): S. 59-70.

abstract: Der Artikel bietet einen Einblick in die Strukturen einer deutschen Haftanstalt, dem Inbegriff einer totalen Organisation, aus der Sicht einer dort tätigen Systemikerin und Psychologin. Zum einen wird das Gefängnis als ein verdichtetes Abbild unserer Gesellschaft betrachtet, zum anderen als ein komplexes System, sich bewegend zwischen Chaos und strenger Ordnung, zwischen Selbstorganisationsprozessen und engen Überwachungsstrukturen. Es ist der Versuch einer Annäherung an die institutionsspezifischen Faktoren, die von außen wie innen prägend wirken, wie die Inhaftierten und dort Tätigen systemabhängige Lebenswirklichkeiten konstruieren und wie dennoch menschliches und wertschätzendes Arbeiten möglich sein kann.


Krakau, Susanne (2012): Geschwisterbeziehungen in schwierigen Familienstrukturen und deren Bedeutung für das Aufnahmeverfahren in der stationären Jugendhilfe. In: systhema 26 (1): S. 71-79.

abstract: Die Autorin referiert die wichtigsten Ergebnisse und Hypothesen der Geschwisterforschung. Sie beschreibt die Überlegungen und Konsequenzen aus der Forschung für die Aufnahme von Geschwistern in der stationären Jugendhilfe und stellt an den Schluss eine Checkliste zum stationären Aufnahmeverfahren.


Geupel, Brigitte, Detlev Dormeyer & Kerstin Horngacher (2012): Asklepios und Psychotherapie – Die Imaginationsreise,Gepäck ablegen‘ als Beispiel einer Verbindung zwischen der Asklepios-Kultur mit der hypnotherapeutischen und systemischen Arbeit. In: systhema 26 (1): S. 79-88.

abstract: Kann das Asklepios-Heilungsritual der griechischen Antike für heutige Psychotherapie noch Bedeutung haben? Wie kam es zu „Wunderheilungen“? Die Autoren stießen aus unterschiedlichen Annäherungen auf dieses Thema und fanden es interessant genug, um eventuell auch andere Kolleginnen und Kollegen anzuregen. Der Artikel beginnt mit einem Ausflug in die Zeit des Asklepios-Rituals und schildert seine Durchführung. Ein Exkurs vertieft differenzierteres historisches Wissen zum Thema Heilungen. Im zweiten Teil werden Parallelen zur hypnotherapeutischen und systemischen Arbeit gezogen, insbesondere anhand der Imaginationsreise „Gepäck ablegen“. Als provokative Hypo-these steht im Raum: Könnten Wirkfaktoren des Asklepios-Rituals (und ähnlicher) in der Aktivierung unbewusster Lösungsressourcen, der Distanzierung vom Problem, der Weckung von Hoffnung und dem Hinzukommen von etwas Drittem („Göttlichem“) liegen?


Wolke, Klaudia (2012): Erfahrungsbericht: Systemische Therapie in einer kinder- und jugendpsychiatrischen Praxis. In: systhema 26 (1): S. 89-94.

abstract: Die Autorin beschreibt das Sowohl-als-auch systemischer Arbeit im Kontext einer kinder- und jugendpsychiatrischen Praxis: das Nutzen der Balance zwischen Diagnose und Therapie nach der internen Überweisung durch einen Arzt an die Therapeutin. Auf Grundlage einer systemischen Betrachtung des Arbeitskontextes schließt sie Empfehlungen für die Systemische Therapie in diesem Kontext an.


Hennecke, Cornelia & Heidi Salm (2012): I don’t want only the worse, I miss your heart! – Interview mit Heidi Salm, 2007. In: systhema 26 (1): S. 95-102


Molter, Haja & Fritjof Capra (2012): Systemisches Denken macht die Welt nicht besser?! – Interview mit Fritjof Capra 1991 auf dem Kongress „Das Ende der großen Entwürfe und das Blühen systemischer Praxis“. In: systhema 26 (1): S. 103-107


Herwig-Lempp, Johannes (2012): Lebendige Forschung. Über Jean-Henri Fabre (2011): Erinnerungen eines Insektenforschers. Berlin (Matthes & Seitz). In: systhema 26 (1): S. 108-109


Manteufel, Andreas (2012): Rezension - Luise Reddemann, Arne Hofmann & Ursula Gast [Hrsg.] (2011): Psychotherapie der dissoziativen Störungen. Krankheitsmodelle und Therapiepraxis - störungsspezifisch und schulenübergreifend. Stuttgart (Thieme). In: systhema 26 (1): S. 110-111


Winkler, Bianka (2012): Rezension - Anton Hergenhan (2011): Wenn Lukas haut. Systemisches Coaching mit Eltern aggressiver Kinder. Heidelberg (Carl Auer). In: systhema 26 (1): S. 111-112


Manteufel, Andreas (2012): Rezension - Roman Preist (2011): Mein Leben in zwei Welten. Zwischen Schizophrenie und Alltag. Neumünster (Paranus). In: systhema 26 (1): S. 112-113


Hennecke, Cornelia (2012): Tagungsbericht: Stärke statt Macht: Neue Autorität und Gewaltloser Widerstand in Pädagogik, Psychologie und Therapie. Berlin, 3.-5.2.2012. In: systhema 26 (1): S. 114-115




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