Start
Bücher
Neuvorstellungen
kurz vorgestellt
Klassiker
Vorabdrucke
Zeitschriften
Familiendynamik
Konfliktdynamik
Journ. of Fam.Ther.
Family Process
Kontext
OSC
perspekt. mediation
Psychoth. im Dialog
Psychother.Soz.Wiss.
rpm
Soziale Systeme
systeme
System Familie
systhema
ZSTB
Links
Beiträge
Feldpost
Salon
Interviews
Nachrufe
Glossen
Luhmann-Special
Kongressgeschichten
"Das erste Mal"
Begegnungen
Blinde Flecke
Mauerfall 1989
Von Klienten lernen
Bibliothek
edition ferkel
Berichte
Nachrichten
Kalender
Newsletter
Konzept
Institute
Info
Autoren
Kontakt
Impressum
Druckversion Druckversion
Copyright © 2013
levold system design
Alle Rechte vorbehalten.
systemagazin logo

Zeitschrift für Systemische Therapie und Beratung - Heft 1/2011
1/2011 - 2/2011 - 3/2010 - 4/2011 - Überblick


Tsirigotis, Cornelia (2011): Von Paaren, vom Heiraten, vom Kitt, der Paare zusammenhalten könnte … Überlegungen zum Thema Paare und Paartherapie. In: ZSTB 29 (1): S. 2-3


Natho, Frank (2011): Liebe in der Partnerschaft – Grundgefühl oder kulturelle Konstruktion? Überlegungen zu einem Beziehungsideal und mögliche Konsequenzen für die Paartherapie. In: ZSTB 29 (1): S. 4-12.

abstract: Die Liebe - für viele Partnerschaften ist sie die wichtigste Grundlage des Zusammenseins und einer erfüllten gemeinsamen Sexualität. Sie soll ein ganz besonderes Gefühl sein, welches Menschen zueinander führt, aneinander bindet und die Partnerschaftszufriedenheit erhöht. Viele Paare glauben an dieses Gefühl, an dessen Kraft und magische Wirkung, und so wird die Liebe zum Ideal für Ehe und Partnerschaft. Doch Ideale haben auch Nachteile, sie setzen Maßstäbe, verstärken den Druck, erhöhen die Erwartungen, idealisieren die Beziehung und verstärken die Sensibilität für das Vorhandensein oder das Fehlen von Liebe. Fehlt die Liebe, dann ist das oft ein Grund für Trennung, die wiederum emotionalen Stress bei allen Beteiligten auslöst, auch bei den Kindern eines Paares. Wenn es die Liebe als Beziehungsideal nicht gäbe, könnten Paare sehr viel entspannter mit dem Verlust oder der zeitweisen Abwesenheit der Liebe umgehen. Das wäre für viele Paare sicher hilfreich. Doch wer sagt den Paaren, dass es auch ohne Liebe erfüllte Partnerschaft und Ehe geben kann? Vielleicht hilft der Ansatz, Liebe mehr als Konstrukt zu verstehen, dieses Gefühl in der Partnerschaft nicht zu überschätzen und andere beziehungsstiftende Elemente in der Partnerschaft stärker wertzuschätzen.


Egger, Ingrid (2011): Grenzenlose Liebe. Systemische Aspekte für die psychotherapeutische Arbeit mit bikulturellen Paaren. In: ZSTB 29 (1): S. 13-19.

abstract: In einer Welt, in der die meisten Menschen nicht mehr an dem Ort leben, wo ihre Großeltern geboren wurden, in welcher viele Millionen Menschen jährlich freiwillig oder gezwungen ihre „Heimat“ verlassen, kommt es gehäuft zu Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen. Ob im Urlaub, beim Auslandsstudium, auf der Dienstreise, an der Bar um die Ecke oder im Supermarkt – in einer globalen Welt gibt es unendlich viele Möglichkeiten, dass sich zwei Menschen kennen lernen und ineinander verlieben, zu einem Paar werden, obwohl sie nicht derselben Herkunftskultur angehören. Mit diesem Beitrag sollen Begleitthemen, Wirkungs- und Spannungsfelder von bikulturellen Paaren und deren Familien aufgezeigt werden. So kann es gelingen, kontextuelle Einflussfaktoren, welche zu ganz bestimmten Weltsichten führen, zu erkennen und gezielt nach deren Auswirkungen zu fragen. Vor allem, wenn es sich um Lebenswelten handelt, welche uns wenig vertraut sind, und wir unter Umständen ohne diese geforderte Auseinandersetzung zu stark in unseren Konstrukten und eigenen Wertvorstellungen verhaftet bleiben würden. Das Aufzeigen von speziellen Herausforderungen in der Arbeit mit bikulturellen Paaren soll bei uns TherapeutInnen jedoch keine Problemtrance induzieren. Viel mehr geht es darum, unserer eigenen kulturellen Gefangenheit zu entkommen, um gemeinsam mit unseren KlientInnen neue Sinnzusammenhänge zu erkunden und neue Wege auszuloten.


Friedrich-Hett, Thomas (2011): Paarberatung und -therapie mit älteren Menschen – ein vernachlässigtes Gebiet. In: ZSTB 29 (1): S. 20-26.

abstract: Der Paarbeziehung kommt im Alter eine besondere Bedeutung zu, Hilfsmöglichkeiten bei Krisen und Konflikten sind für ältere Paare aber noch selten zu finden. Gründe hierfür könnten gesellschaftlich verankerte Vorbehalte von BeraterInnen und TherapeutInnen älteren Menschen gegenüber sein. Wichtige Themen in Beratung und Therapie sind neben anderen Partnerschaftskonflikte und sexuelle Probleme. Da Sexualität im Alter stigmatisiert und tabuisiert ist, sind Enttabuisierung und Aufklärung hier wichtige Aufgaben. Nach einigen Überlegungen zur systemischen Paarberatung und -therapie mit älteren Menschen und zur Arbeit mit älteren Paaren in der Psychiatrie werden zwei Praxisbeispiele aus tagesklinischer und ambulanter Arbeit dargestellt.


Schwertl, Walter (2011): Paartherapie – Risiko für Kunden? In: ZSTB 29 (1): S. 27-34.

abstract: Der Beitrag geht der Frage nach, ob Mann und Frau sich auf ein Risiko einlassen, wenn sie sich auf die Suche nach Paarberatung begeben, und wenn ja, auf welches? Der Themenbereich Fehlentwicklungen in therapeutischen Prozessen ist in der Psychotherapie und hier speziell im Bereich Paarberatung wenig beachtet. Ausgehend von der Annahme, dass jedes Paar eine spezifische Ausprägung seiner Interaktion entwickelt, werden diverse Risiken beschrieben. Die Forderung nach Paartherapie als eigene Fachdisziplin innerhalb systemischer Konzepte zieht sich durch den Beitrag. Der Autor spricht von einer Königsdisziplin. Die wesentlichen Risiken ergeben sich aus einem nicht durchschaubaren Markt, unwissenschaftlichen Angeboten, Verletzung der Neutralität, Versuchen Paare zu erziehen und einer zu großen Anzahl an Sitzungen.


Fornaro, Patrick & Martin Schmidt (2011): Funktion und Wirkung von therapeutischen Fragen im Prozess systemischer Paartherapie. In: ZSTB 29 (1): S. 35-41.

abstract: Die Fragen des Therapeuten gelten in der systemischen Therapie als vollwertige Interventionen. Systematische Forschung darüber fehlt jedoch bislang. Der Artikel stellt theoretische Grundlagen und empirische Erkenntnisse zur Funktion und Wirkung von Fragen in der Paartherapie vor.


Unterholzer, Carmen (2011): Rezension - Andrea Brandl-Nebehay & Joachim Hinsch (Hrsg.): (2010): Paartherapie und Identität. Denkansätze für die Praxis. Heidelberg, Carl-Auer Verlag 2009. In: ZSTB 29 (1): S. 42-43


Loth, Wolfgang (2011): Rezension - Helm Stierlin: Sinnsuche im Wandel: Herausforderungen für die Psychotherapie und Gesellschaft. Eine persönliche Bilanz. Heidelberg, Carl-Auer Verlag 2010. ZSTB 29 (1): 44


Hargens, Jürgen (2011): Rezension - Michael White: Landkarten der narrativen Therapie. Heidelberg, Carl-Auer-Verlag 2010. In: ZSTB 29 (1): S. 45-46


Hargens, Jürgen (2011): Rezension - Nancy Sorge: Gespräche mit Menschen, die für „geistig behindert“ gehalten werden. In: ZSTB 29 (1): S. 46-47


Kandziora, Elisabeth (2011): Rezension - Heidi Neumann-Wirsig (Hrsg.): Supervisionstools. Bonn, Manager-Seminare 2009. ZSTB 29 (1): 47




Suche
Heute ist der
Aktuelle Nachrichten
15.06.2014
Die Systemische Gesellschaft sucht zum 1. Januar 2015 neue Geschäftsführung
10.04.2014
W 3 Endowed Professorship for Systemic Family Therapy in Freiburg
08.04.2014
Gesundheitsausgaben 2012 übersteigen 300 Milliarden Euro
28.01.2014
Fast jede zweite neue Frührente psychisch bedingt
17.12.2013
Diagnose Alkoholmissbrauch: 2012 wieder mehr Kinder und Jugendliche stationär behandelt

Besuche seit dem 27.1.2005:

Counter




RSS Newsfeeds Verzeichnis RSS-Scout - suchen und finden