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Familiendynamik Heft 1/2012
1/2012 - 2/2012 - 3/2012 - 4/2012 - Überblick


Fischer, Hans Rudi (2012): Editorial: Kreativität oder wie Neues in die Welt kommt. In: Familiendynamik 37 (1): S. 1-1


Sternberg, Robert J. (2012): Die Rolle von Kreativität in der Liebe. In: Familiendynamik 37 (1): S. 4-15.

abstract: Kreativität spielt in der Liebe eine unverzichtbare Rolle. Zum Tragen kommt sie z. B. in Liebesgeschichten, die wir als Folge der Wechselwirkung zwischen unserer Persönlichkeit und unseren Erfahrungen erschaffen. Fast vom Augenblick unserer Geburt an erleben wir viele unterschiedliche Liebesgeschichten: die Partnerschaft unserer Eltern, die Elternbeziehung von Freunden, Liebesgeschichten im Fernsehen, in Büchern usw. Wir identifizieren uns mit Geschichten, die zu unserer Individualität passen, und kommen so zu einer Rangfolge von Geschichten, wie wir sie selbst gern erleben würden. Das Gelingen von Partnerschaften hängt auch davon ab, in welchem Maße sich die Geschichten der beiden Partner im Hinblick auf ihre Vorstellung von »wahrer Liebe« vereinbaren lassen. Empirische Studien haben gezeigt, dass einige Geschichten adaptiver sind als andere und dass die Vereinbarkeit von Geschichten-Profilen das Gelingen von Partnerschaften prognostizierbar macht. Wissenschaftlich betrachtet, sind Kreativität und Liebe getrennte Disziplinen. In dem vorliegenden Beitrag erörtere ich, in welch engem Zusammenhang Kreativität und Liebe miteinander stehen, auch wenn dies üblicherweise nicht in den Blick genommen wird.


Holm-Hadulla, Rainer, Frank Hofmann & Michael Sperth (2012): Psychotherapie und Kreativität. In: Familiendynamik 37 (1): S. 16-23.

abstract: Jede gelungene Psychotherapie enthält ein schöpferisches Moment. Schon die Gestaltung der therapeutischen Beziehung ist eine kreative Herausforderung im Sinne der alltäglichen Kreativität. Diese unterscheidet sich von außergewöhnlicher dadurch, dass ihre Ergebnisse nur für das entsprechende Individuum oder kleine Gruppen interessant sind. Auch auf der kognitiven und Verhaltensebene spielt Kreativität eine Rolle, wenn neue Sicht- und Verhaltensweisen entdeckt und realisiert werden. Psychodynamisch und psychoanalytisch stellt die Figuration von unbewussten Wünschen, Fantasien und Konflikten eine schöpferische Aufgabe dar. Schließlich stellt Psychotherapie auf der existenziellen Ebene einen besonderen Weg dar, neue Wirklichkeitskonstruktionen zu erschaffen. Individuelle und soziale Selbstverwirklichung ist eine kreative Aufgabe, zu der man sich entscheiden kann.


Hantel-Quitmann, Wolfgang (2012): Sehnsucht, das kreative Gefühl. In: Familiendynamik 37 (1): S. 24-33.

abstract: Kreativität entsteht, indem sich eine Idee mit einem Gefühl verbindet, das ihr zugleich die Kraft verleiht. Ein sehr starkes und kreatives Gefühl ist die Sehnsucht. Sehnsucht ist der ungestillte Hunger und Durst der Seele, der permanente Stachel in der Selbstgenügsamkeit unseres Daseins. Sie mahnt uns, niemals in banaler Zufriedenheit zu versinken, unsere ganz persönlichen Träume und Wunschträume zu verfolgen, manchmal auch unsere sozialen Utopien. Sie zwingt uns zur Suche nach Vollkommenheit, Perfektion oder gar dem Absoluten. Es scheint, als habe jeder einzelne Mensch seine ganz besonderen Sehnsüchte, die Ausdruck seiner Einzigartigkeit sind. Sehnsucht ist auch die Fähigkeit zu träumen. Denn Träume erlauben uns, sowohl die schwierigen Zeiten des Lebens zu ertragen als auch das Leben auf kreative Weise zu gestalten. Der Weg zum Verständnis der Sehnsüchte führt über die Träume, denn Sehnsüchte sind ganz besondere Lebensträume, sie sind geträumte Problemlösungen oder traumhafte Lösungen für unsere Lebensfragen.


Rigotti, Francesca (2012): Die schwere Entbindung der Entbindungsphilosophie. In: Familiendynamik 37 (1): S. 34-41.

abstract: Folgender Essay schließt an Ludger Lütkehaus’ Beitrag Von der schweren Geburt der Geburtsphilosophie (Familiendynamik, 2/2009) an, dessen Kenntnis nicht vorausgesetzt wird. Die Autorin erweitert Lütkehaus’ »Geburtsphilosophie« durch den Begriff der »Entbindungsphilosophie«. Der Rolle der gebärenden Mutter kommt dadurch eine größere Bedeutung zu, da sie mit der Geburt als schöpferischem Prozess neues Leben in die Welt setzt. Die Umbenennung vermeidet eine Abwertung des Weiblichen und unterläuft die allgemeine Auffassung, dass die Geburt neuer Ideen vorwiegend männlicher Natur sei, wohingegen den Frauen lediglich das Entbinden von Kindern zukomme. Wer von beiden, jene ausgestattet mit Verstand oder jene körperlichen Geschöpfe, erscheint uns bedeutender? Sind Ideen nicht etwa groß, unendlich und unsterblich, und Kinder, geschaffen aus Fleisch und Blut, kurzlebig und sterblich?


Stierlin, Helm (2012): Zum Verstummen der Stimmen zur Nazizeit – weiterhin eine Altlast? In: Familiendynamik 37 (1): S. 42-49.

abstract: Als Angehöriger der Generation der Flakhelfer war der Verfasser Zeuge der von den Nazis gegen Juden geschürten Hetzkampagne. Deren Ausmaß und Auswirkungen lassen ihn als systemischen Therapeuten noch heute Fragen stellen, auf die dieser Beitrag Antworten sucht. So die Fragen: Wie konnte der Antisemitismus gerade in Deutschland so extrem und so verheerend zur Wirkung gelangen? Warum verstummten damals kritische Stimmen weitgehend? Wie weit wirkt solch ein Verstummen der Stimmen noch in den Problemen nach, mit denen es systemische Therapeuten heutzutage zu tun haben? Und inwieweit besteht auch in der heutigen rechtsstaatlichen Demokratie die Gefahr, dass es zu einer kollektiven Verscheuklappung und gleichzeitigen kollektiven Emotionalisierung mit möglicherweise schlimmen Folgen kommt?


Nöcker, Karin, Haja Molter, Tom A. Rüsen & Arist von Schlippe (2012): Wie kann ein Gespräch zu einem Spaziergang werden? In: Familiendynamik 37 (1): S. 50-52


Rösner, Carola (2012): Der besondere Fall: Entfremdung vom Vater – hinterfragt. In: Familiendynamik 37 (1): S. 54-57


Molter, Haja (2012): Vom Ende der großen Entwürfe … zum Blühen systemischer Praxis. Eine Retrospektive in Interviews auf das Jahr 1991. In: Familiendynamik 37 (1): S. 58-64


Fischer, Hans Rudi (2012): FilmDynamik: Reise ans Ende des Traumes – auf dem Rücken eines Tigers in Inception hängend. In: Familiendynamik 37 (1): S. 66-73


Ofner, Franz (2012): Psyche – das Forum inneren Dialogs. Zu George Herbert Meads Geist, Identität und Gesellschaft. In: Familiendynamik 37 (1): S. 74-76


Ludewig, Kurt (2012): Rezension - Brandl-Nebehay, Andrea; Hinsch, Joachim: Paartherapie und Identität. Denkansätze für die Praxis. Heidelberg 2010 (Carl Auer). In: Familiendynamik 37 (1): S. 78-79




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