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Familiendynamik Heft 1/2010
1/2010 - 2/2010 - 3/2010 - 4/2010 - Überblick


Klein, Sabine & Arist von Schlippe (2010): Editorial: Das Unternehmen als bedeutsamer Kontext für das Leben der Familie. Familiendynamik 35 (1): 1


Astrachan, Joseph H. & Torsten Pieper (2010): Mit Familienunternehmensfamilien arbeiten – Typische Szenarien und Interventionsvorschläge. In: Familiendynamik 35 (1): S. 4-9.

abstract: Anfang der 1980er-Jahre erkannten Familientherapeuten, dass es in der Therapie einen Unterschied bedeutete, ob Familien ein Unternehmen besaßen oder nicht. Es bestand große Unsicherheit darüber, inwiefern ein Familienunternehmen die Familiendynamik beeinflusst und wie umgekehrt diese vom Unternehmen beeinflusst wird. In diesem Text wird ein Blick auf die bestehende Literatur geboten und ein Rahmen für TherapeutInnen entwickelt, um ihnen zu helfen, über die Rolle des Unternehmens im Familienleben nachzudenken und die Entwicklung angemessener Interventionsstrategien anzuregen.


Schlippe, Arist von & Sabine Klein (2010): Familienunternehmen – blinder Fleck der Familientherapie? In: Familiendynamik 35 (1): S. 10-21.

abstract: Die Dynamik einer Familie, die ein Unternehmen besitzt und führt, ist von eben diesem Unternehmen beeinflusst. Umgekehrt wird auch das Unternehmen von der Familie beeinflusst. Zunächst steigert ein Unternehmen »in der Familie« deren Komplexität. Auf der anderen Seite verändert die Familie das im Unternehmen verfügbare Kapital, und zwar in Bezug auf alle Kapitalarten. Stärker noch ist die Bedeutung des Unternehmens für die Familie, da in beiden andere und zum Teil sich widersprechende Kommunikations-, Ausgleichsund Gerechtigkeitslogiken vorherrschen. Hierbei kann es zu einem exponentiellen Anstieg potenzieller Konflikte der aneinander gekoppelten Systeme kommen. Die Exponiertheit des gekoppelten Systems verlangt nach Komplexitätsmanagement und Führung sowie einer abgestimmten Familien- und Unternehmensstrategie. Der Königsweg hierbei liegt in Bewusstheit und Selbstreflexion aller Beteiligten.


Frenzer, Stephanie (2010): Familienunternehmen und Sucht – der Versuch einer Balance. In: Familiendynamik 35 (1): S. 24-30.

abstract: Eine Abhängigkeitsgeschichte im sozialen Kontext eines Familienunternehmens macht die Sucht nicht zu einem völlig anderen Geschehen als bei Betroffenen ohne Familienunternehmen. Die spezifische Ausprägung der Kopplung der sozialen Systeme Familie und Unternehmen, in die ein/e Familienunternehmer/in eingebunden ist, setzt das süchtige Verhalten eines Familienunternehmers jedoch in einen spezifischen Rahmen und legt besondere Funktionen des süchtigen Verhaltens nahe. Diesen Rahmen als zusätzlichen Einflussfaktor zu verstehen, ist für die Betroffenen selbst, deren Angehörige und ihre Suchtberater hilfreich. Betrachtet man Suchtgeschehen als Möglichkeit, eine als überkomplex empfundene Umwelt handhabbarer zu machen, so wird deutlich, dass ein Suchtberater beispielsweise dem »Trinker« nur dann gerecht werden kann, wenn er die Komplexität des Geschehens mit einbezieht. In diesem Artikel wird Suchtgeschehen in der Dynamik zwischen Familie und Unternehmen beschrieben, ohne damit zu unterstellen, dass süchtiges Verhalten sich ausschließlich aus diesen spezifischen Mustern erklären lässt. Es werden Anregungen für die Beratung von abhängigen Familienunternehmern angeboten.


Ahlers, Corina (2010): Goldmarie oder Pechvogel: Geschlechtsspezifisches Zwangsglück im Familienunternehmen. In: Familiendynamik 35 (1): S. 32-39.

abstract: Schwierigkeiten der Ablösung und der Lebensplanung bei Kindern in Unternehmerfamilien werden anhand eines Beispiels aus dem eigenen Umfeld rekonstruiert und mit einem Klientensystem aus der therapeutischen Praxis verglichen. Der Fokus liegt auf der Unterscheidung des Geschlechts und der Geschwisterkonstellation. Strukturelle Gegebenheiten von Familie und Geschäft schränken die Entwicklungsmöglichkeit von Einzelnen drastisch ein. Als Therapeutin sollte man sich der familienspezifischen Gebundenheit an das Eigentum bewusst sein, um bei Einzelnen Emanzipation zu fördern, ohne dabei übers Ziel hinaus zu schießen.


Erdmann, Christina (2010): Unternehmerfamilien und Nachfolgebereitschaft. In: Familiendynamik 35 (1): S. 40-48.

abstract: In der Entstehung von Nachfolgebereitschaft spielen sowohl die Erziehung als auch die Sozialisation von Unternehmerkindern eine wesentliche Rolle. Das Heranwachsen von Unternehmernachkommen findet im Spannungsfeld der drei Systeme Familie, Unternehmen und Eigentum statt. Dabei beeinflusst die Erziehung durch den Vater ganz entscheidend die Entstehung von Nachfolgebereitschaft ihrer männlichen Nachkommen. Eine Auswertung der hier beschriebenen fünf zentralen Faktoren väterlichen Erziehungsverhaltens legt nahe, dass Unternehmerväter die Nachfolgebe reitschaft ihrer Nachkommen dann positiv beeinflussen, wenn sie eher familienorientiert handeln, im Erleben der Nachkommen anwesend sind, über einen klaren Außenbezug verfü gen, eher positive Erziehungsmittel einsetzen und sie insgesamt einen als gelassen zu kenn zeichnenden Erziehungsstil verfolgen.


Kizilhan, Jan Ilhan (2010): Migration, Identität und Gesundheit. In: Familiendynamik 35 (1): S. 50-59.

abstract: In der psychotherapeutischen Behandlung von Migranten aus familienorientierten Gesellschaften haben die kulturelle Identität und die Rolle der Familie eine besondere Bedeutung. Die familienorientierten Vorstellungen der ersten Generation unterscheiden sich aufgrund unterschiedlicher Biografien von denjenigen der zweiten und dritten Generation durch den Grad der kulturellen Identität und der Verbundenheit mit traditionellen Wertvorstellungen. Neben den Generationsund Kulturkonflikten sind vorhandene Sprach barrieren, das unterschiedliche Krankheitsverständnis und die Krankheitsverarbeitung weitere Aspekte, die eine psychotherapeutische Behandlung dieser Gruppe erschweren. Die systemische Perspektive mit einer systematischen Einbeziehung der Familie in die Behandlung und die Nutzung von familienorientierten und kulturellen Ressourcen sind für eine adäquate Therapie von großem Nutzen.


Schiepek, Günter (2010): Systemische Forschung. In: Familiendynamik 35 (1): S. 60-70.

abstract: Im vorliegenden Beitrag werden einige wesentliche Merkmale systemischer Forschung beschrieben. Da es hier um die Struktur, Funktion und Dynamik von Systemen unterschiedlicher Art geht, ist systemische Forschung nicht auf den psychosozialen Bereich oder gar auf Systemische (Familien-)Therapie beschränkt, sondern ein disziplinübergreifendes Unterfangen. Der hier charakterisierte Zugang beinhaltet einige klare Positionen (vielleicht auch Kontroversen), die einzeln benannt werden. Abschließend werden zwei unterschiedliche systemwissenschaftliche Forschungsprogramme exemplarisch skizziert (eines aus dem Bereich der neuronalen Tiefenhirnstimulation, eines aus dem Bereich der Psychotherapieforschung) sowie eine neue Definition von systemischer Therapie vorgeschlagen.


Borst, Ulrike, Hans Rudi Fischer & Arist von Schlippe (2010): Feldpost. Wie viel Macht der Intuition? In: Familiendynamik 35 (1): S. 72-75


Lansberg, Ivan & Salvador Minuchin (2010): Das Interview: Die Familienseite des Familienunternehmens. Ivan Lansberg im Gespräch mit Salvador Minuchin. In: Familiendynamik 35 (1): S. 76-82


Erhardt, Ingrid & Karl Heinz Brisch (2010): Neue Entwicklungen: SAFE - Sichere Ausbildung für Eltern. In: Familiendynamik 35 (1): S. 84-85


Weyand, Gabriele (2010): FilmDynamik: »It’s the sense of touch« – Zum Status quo zwischenmenschlicher Beziehungen in L.A. Crash. In: Familiendynamik 35 (1): S. 86-88


Cinatl, Elisabeth (2010): Stellungnahme zum Artikel „Komplizierte Verhältnisse. Künstliche Befruchtung bei gleichgeschlechtlichen Paaren - Einblicke in neue Lebensformen“ von Dorett Funcke in Familiendynamik 2/2009. In: Familiendynamik 35 (1): S. 91-92


Funcke, Dorett (2010): Einblicke in die forschungsorientierte Familiensoziologie. Eine Antwort auf Elisabeth Cinatls Stellungnahme. In: Familiendynamik 35 (1): S. 92-94



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