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Vorabdruck aus Matthias Müller & Barbara Bräutigam (Hrsg.) Hilfe, Sie kommen! Ein Handbuch zu systemischen Arbeitsweisen im aufsuchenden Kontext

Müller, Bräutigam (hrsg.): Hilfe, sie kommen! Carl-Auer-Verlag Heidelberg, Heidelberg 2011 (März)

368 S., broschiert

Preis: 34,95 €

ISBN-10: 3896707825
ISBN-13: 978-3896707826

Verlagsinformation: "Ziel aufsuchender Hilfen ist es, Menschen, die im sozialen Kontext Unterstützung brauchen, dort zu begegnen, wo sie sonst auf sich alleine gestellt wären: direkt bei sich zu Hause. Der direkte Kontakt in Form von Hausbesuchen ermöglicht es einerseits, die jeweiligen Umstände und Lebensmilieus der Besuchten kennenzulernen und schneller zu erfassen, welche Interventionen passen können. Andererseits trägt er das Risiko in sich, die Intimsphäre der Besuchten zu verletzen, Grenzen zu überschreiten und als Übergriff empfunden zu werden. Insofern unterscheidet sich das aufsuchende Arbeiten in vielen Aspekten von der Arbeit in selbst gestalteten Arbeitsräumen. In diesem Buch wird das aufsuchende Setting sowohl theoretisch beschrieben als auch im Hinblick auf die Praxis in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern bzw. Zielgruppen beleuchtet. Dabei werden sowohl aktuelle Forschungsergebnisse als auch praxisorientierte Instrumente und Manuale vorgestellt, die die tägliche Arbeit erleichtern und effizienter machen. Die 30 Beiträge repräsentieren ein breites Spektrum der aufsuchenden Hilfen. In ihrer Summe machen sie die vielfältigen Wirkungen und Nebenwirkungen dieser Hilfeform greifbar und zeigen Möglichkeiten der weiteren Entwicklung auf."

Inhalt

Die Kunst, sich einzulassen und dennoch ein anderer zu bleiben – einleitende Gedanken zur aufsuchenden Arbeit (Barbara Bräutigam, Matthias Müller und Sarah Lüngen)
2. Wirksamkeit und Kosteneffektivität aufsuchender familienbezogener Arbeitsweisen bei Problemlagen von Kindern und Jugendlichen (Hans-Peter Heekerens)
3. Von der Elternarbeit zu den aufsuchenden ambulanten Erziehungshilfen (Werner Freigang)
4. (K)ein Recht auf Geheimnisse? Über systemische Handlungsräume und rechtliche Verhältnisse bei Hausbesuchen (Michael M. Märtens und John T. Campbell)
5. Aufsuchen Macht Sinn (Jan V. Wirth)
6. Familienhebammen – Auf den Anfang kommt es an! (Barbara Staschek)
7. Case-Management in der Sozialpädagogischen Familienhilfe? Erfahrungen in der Umsetzung und Ansätze für ein nutzerorientiertes Case-Management (Timo Ackermann)
8. Systemisches Vorgehen bei Sozialpädagogischer Intensivbetreuung (Wilfried Hosemann)
9. Aufsuchende Familientherapie – Perspektiven eines Hilfeansatzes für Familien mit besonderen dynamischen Herausforderungen (Annett Engelmann)
10. Chancen und Grenzen in der aufsuchenden Arbeit mit schulaversiven Jugendlichen (Eckhard Zierep)
11. »Pessimismus der Intelligenz und Optimismus der Tat« – Aufsuchendes Arbeiten in Zwangskontexten: Ein Praxisbericht (Matthias Freitag und Rita Freitag)
12. Wer mag Hausbesuche (nicht)? Warum man manche Klienten lieber nicht besuchen sollte, andere aber schon: Eine Untersuchung mit SGB-II-Leistungsempfängern (John T. Campbell und Michael Märtens)
13. Familienhebammen im Projekt »Keiner fällt durchs Netz« – Begleiterinnen im ersten Lebensjahr (Kai Götzinger, Andreas Eickhorst und Manfred Cierpka)
14. Wirksamkeitsaspekte in der Sozialpädagogischen Familienhilfe (Anja Frindt)
15. Multidimensionale Familientherapie (Andreas Gantner)
16. Strategien und Instrumente in der aufsuchenden ressourcenorientierten Arbeit mit Familien (Corinna Ehlers)
17. SMS und aufsuchende Hilfen (Michael Lucht, Luise Hoffmann, Harald J. Freyberger und Ulrich John)
18. Familienrekonstruktion in der aufsuchenden Arbeit (André Schulz)
19.    Skulpturarbeit in den aufsuchenden Hilfen (Andreas Gut)
20. Helfer im Dialog. Das Praxisinstrument der Fallwerkstatt (Barbara Bräutigam und Matthias Müller)
21. Ambivalenzen aufsuchender Hilfen. Das Tetralemma als Beitrag zur postmodernen Haltungsbildung (Heiko Kleve)
22. Gelingende Kooperationen gestalten als Kernkompetenz aufsuchender Jugendhilfe (Rainer Orban und Matthias Ochs)
23. Der Blick nach innen als Kalibrierung. Haltungen aus der Achtsamkeitspraxis als Unterstützung in der aufsuchenden systemischen Arbeit (Fiona Jurtan)
24. Wir kommen zu Ihnen – mit Vergnügen! (Elisabeth Nicolai)
25. Die Einführung Multidimensionaler Familientherapie (MDFT) in Europa: Das Beispiel der Niederlande (Henk Rigter und Kees Mos)
26. Bedürfnisangepasste Behandlung und offene Dialoge (Volkmar Aderhold und Nils Greve)
27. Bitte recht freundlich – Neues und Altes vom »Friendly Visiting« in den USA (Uta Maria Walter)
28. Systemische aufsuchende Intervention für junge Nutzer illegaler Drogen und ihre Familien (Andrea Jaramillo, Mariane Krause, Carmen Gloria Hidalgo, Viviana Hayden, Andrea Lasagna und Rodrigo Santis)

Jan V. Wirth: Aufsuchen Macht Sinn (Kapitel 5)

Der Beitrag erörtert die Frage, inwiefern der räumlich-soziale Hilfekontext Macht über bzw. Einfluss auf die Kommunikation von Möglichkeiten im Hilfesystem hat. Er zeigt, dass sich durch aufsuchende Hilfen Machtverhältnisse in räumlich situierten Hilfesystemen symmetrisieren und dass auch ihr Möglichkeitsspielraum sich signifikant erweitert.

Einleitung

Für den Umstand, dass professionell organisierte Hilfe in die sozialen Lebenswelten der Adressaten physisch eindringt, gibt es mehrere kursierende Bezeichnungen. Die Rede ist dann immer die a) von ambulanter (1) versus stationärer Versorgung, b) von mobilen im Unterschied zu standortgebundenen Hilfeprogrammen (vgl. Stigler u. Baumann 2004, S. 482), c) von Komm-Strukturen für Adressaten, die sich wiederum von Geh-Strukturen für professionelle Helfer unterscheiden lassen (vgl. Wendt 2001, S. 104), und d) von aufsuchenden im Kontrast zu nachgehenden Hilfen. All diesen Unterscheidungen liegt ein Unterschied zugrunde, der hilfeprogrammatisch immer mehr einen Unterschied (Bateson 1984, S. 40) macht, also darüber informiert, dass Hilfen, deren Setting in Räumen von Organisationen angesiedelt ist, anders wahr- und auch anders angenommen werden als Hilfen in den sozial vertrauten Räumen der Lebensführung der Adressaten, wie sie Wohnungen, Szenen, Treffpunkte, Plätze etc. darstellen. Dieser Beitrag erkundet aus systemischer Perspektive, was die aufsuchenden Hilfen seit ihren institutionellen Anfängen in Glasgow und Elberfeld zu einer expandierenden Hilfeform macht.
Meine Hypothesen lauten: 1.) Aufsuchen macht Sinn, weil das Aufsuchen die Hilfesysteme zu einem Neuarrangieren der Unterscheidung von Möglichkeit (Potenzialität) und Nichtmöglichkeit (Aktualität) veranlasst und sie damit zu anderen Selektionen und gegebenenfalls neuen Handlungsmöglichkeiten angeregt werden. Damit versuche ich, einen ersten Fixpunkt zu gewinnen. 2.) Wenn es gelingt, diesen in Bezug zu setzen auf Verschiebungen im Macht- und Möglichkeitsgefüge im Hilfesystem, die aus der Änderung der räumlichen Situiertheit von Hilfekommunikation herrühren bzw. mit dieser kovariieren, kann zu Recht gefragt werden, inwiefern Aufsuchen Sinn macht.

Macht in systemischer Reformulierung

Generell sind drei gewichtige Aspekte herauszuheben, die Macht so mächtig machen, dass Individuen für ihre soziale Lebensführung auf den sozial reflexiven Umgang mit der Unterscheidung von Macht/ Ohnmacht angewiesen sind – weshalb wir uns mit ihr beschäftigen müssen. Es sind erstens die »physische und psychische Verletzbarkeit von Individuen«, zweitens das »Angewiesensein von Individuen auf soziale Teilhabe« und drittens der »Zugang zu gesellschaftlich verfügbaren Ressourcen« (Scherr 2006, S. 112), die von Machtkonstellationen abhängen. Zu Recht findet daher die Kategorie Macht verstärkt Eingang in den Diskurs der Sozialen Arbeit (Schmitz 1984; Kraus 2000; Staub-Bernasconi 2007; Kraus u. Krieger 2007), nachdem sie zuvor eher stiefmütterlich als zwar nicht negligierbare, jedoch schwer beschreibbare, weil zu »amorphe« Kategorie (Weber 2004, S. 178) abgehandelt worden war. Zu den Loci classici jeder Machtanalyse zählen u. a. folgende drei Definitionen:
  • »Macht bedeutet jede Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen durchzusetzen, gleichviel worauf diese Chance beruht« (Weber 2004, S. 178).
  • »Macht ist das Vermögen, sich als Mensch gegen andere Kräfte durchzusetzen« (Popitz 2009).
  • »Macht ist nicht ein Amulett, das der eine besitzt und der andere nicht: Sie ist eine Struktureigentümlichkeit menschlicher Beziehungen – aller menschlichen Beziehungen« (Elias 2009, S. 76 f.).
Das zentrale Problem dieser Definitionen besteht in der Einführung eines (menschlichen) Subjekts, auf das die Handlung zurückgeführt wird. Beobachten wir statt handlungstheoretisch vielmehr systemtheoretisch, werden die Schwachstellen dieser Konstruktion offensichtlich:
Den Menschen als das Maß aller sozialtheoretischen Dinge zu (be) halten, führt zu Komplikationen bei der Analyse von zwischenmenschlichen Beziehungen, die aber offenkundig auf Kommunikation und wechselseitig unterstellten Erwartungen beruhen. Macht setzt in der handlungstheoretischen Hinsicht nämlich einen eigenen Willen, eine bestimmte Absicht, eine Intention voraus (vgl. Kleve 2007 a, b, c, d, S. 227). Zugleich bleibt damit aber außerhalb des Sichtfeldes, ob und wie denn die einzelne Absicht bzw. Intention überhaupt Eingang finden kann in ein kommunikatives Geschehen, bei dem mindestens zwei Individuen ihre Intentionen zu koordinieren versuchen. Solange der Kellner – aus welchen Gründen auch immer – nicht zum Tisch schaut, kann der zahlungswillige Gast die Rechnung auch nicht zahlen:

»Wenn Machtausübung ausschließlich auf intentionale Willensbildungen zurückgeführt wird, dann bekommen wir nicht in den Blick, dass sich Macht in einem sozialen System jenseits von psychischen Intentionen ausdifferenzieren kann« (ebd.).

Das Beispiel soll zeigen, dass sich eine Machtanalyse nicht pseudokonkret damit begnügen darf, handelnde Personen für bestimmte Folgen oder Wirkungen verantwortlich zu machen (2). Macht schreibt sich unbemerkt von den handelnden Individuen in die Kommunikationsstrukturen zwischen Interaktionspartnern bzw. Akteuren ein; auch wenn diese normalerweise glauben, dass sie selbst entweder Macht haben oder zur Ohnmacht (z. B. als Nachgeben) verurteilt sind, zumal

»(d)ie Rede von Macht im Alltag den Begriff ›Macht‹ selbst nur selten benutzen (wird); an seiner Stelle wird von Zwängen, Nötigungen, Erpressungen, Befürchtungen, aber auch von Verführungen, Überredungsabsichten, Schmeicheleien und Komplimenten gesprochen werden, davon: dass man jemandem kaum eine Wahl lässt, dass er erst gar nicht gefragt wird, dass man ihn schon herumkriegen wird, dass er sich mit etwas wird abfinden müssen etc.« (Krieger 2007, S. 52).

Macht ist systemtheoretisch gerade keine Art Eigenschaft oder Form von Fähigkeit, die in Personen(gruppen) fest verankert liegt und zuweilen »heraus ans Licht der Welt« kommt, sondern sie erzeugt und reproduziert sich 1.) als Kommunikation, die mit Handlungszuschreibungen operiert, und 2.) als Erfordernis der Handlungskoordination in sozialen Systemen. Macht ist auch nicht sichtbar, sondern wird durch spezifische Kommunikationsformen im Medium Kommunikation erzeugt. Das Ausgangsproblem einer solchen Machtanalyse liegt Niklas Luhmann zufolge in einer »Unwahrscheinlichkeit von Kommunikation«. Macht bietet daher eine Lösung bzw. ist die »Chance […], die Wahrscheinlichkeit des Zustandekommens unwahrscheinlicher Selektionszusammenhänge zu steigern« (Luhmann 2003, S. 12). Bezogen auf das Handlungsproblem in Situationen doppelter Kontingenz (3), geht es Macht um das Problem der Handlungskoordination, insbesondere um den Fall, das Ego die Kommunikation Alters als Kommunikation einer Entscheidung versteht und sein Handeln darauf bezieht.
Damit bestimmte Selektivitäten in sehr komplexen Interaktionslagen wiederkehrend dirigiert werden können (etwa Aufmerksamkeiten auf Themen, Personen etc.), bedarf es Zusatzeinrichtungen zur Sprache wie der »symbolisch generalisierten Kommunikationsmedien« (Luhmann 2003, S. 4 f.). Denn der sprachliche Ja/Nein-Code bringt es mit sich, dass jede verstandene Kommunikation nicht nur angenommen, sondern auch abgelehnt werden kann, was jedoch die Handlungskoordination wieder erschweren würde. Genau auf dieses Problem spezialisieren sich und reagieren die symbolisch generalisierten Kommunikationsmedien, indem sie mithilfe generalisierender Symbole die Annahmechancen bestimmter Kommunikationen erhöhen. Wir finden innerhalb der alltagsweltlichen Kommunikation eine Unmenge von zirkulierenden subjektiven Gesichtspunkten, die eine weitreichende Zustimmung unmöglich erscheinen lassen. Die Kommunikation kann nicht alles thematisieren, bejahen oder verneinen, sondern muss anschlussfähig bleiben, indem sie sich auf Bestimmtes beschränkt. Symbole exkludieren massiv solche Ablehnungsgründe, indem sie die Welt des Sinnes für die Teilnehmer der Kommunikation perspektivieren: Es findet eine »Unterstellung entsprechender Bewusstseinszustände« (Luhmann 1998, S. 321) statt: Es kommt zu einer Selbstfestlegung durch den Gebrauch der entsprechenden Symbole. Durch eine solche Beschränkung allen kommunizierbaren Sinns entstehen symbolisch generalisierte Kommunikationsmedien, von denen auch gesagt werden kann: Sie »transformieren auf wunderbare Weise Nein-Wahrscheinlichkeiten in Ja-Wahrscheinlichkeiten« (ebd., S. 320).
Einerseits reduziert Macht also Komplexität, indem sie bestimmte Handlungsmöglichkeiten mit Sanktionen bedroht und diese von vornherein zu vermeiden sucht: »Machtausübung besteht […] in der Veranlassung zu einem Handeln, welches der Vermeidung der Vermeidungsalternative dient« (Krause 2005, S. 190).
Andererseits steigert Macht Komplexität, weil Macht dazu benutzt werden kann, Kommunikation zu steuern, sodass im unmittelbaren Gefolge der Machtausübung neue Handlungsmöglichkeiten erzeugt werden; hier ein Beispiel: »Dies sind unsere Regeln während der Hilfe. Wenn Sie gegen sie verstoßen, hätte dies die sofortige Beendigung der Hilfe zur Folge.« Diese Hilferegelung kann – bezogen auf Machtaspekte – erfolgreich sein, weil die professionelle oder organisationale Macht (eben als vorübergehend restriktive Ressource) so genutzt wird, dass im Zuge der Hilfe die Anzahl neuer Handlungsmöglichkeiten wieder anwächst. Nun werde ich einige grundlegende Machtkonstellationen der Sozialen Arbeit benennen.

Machtproblematiken im Hilfesystem

1. Eine Machtproblematik besteht in der Deutungs- bzw. Definitionsmacht, die insbesondere den professionellen Helfern bzw. professionellen Experten zugeschrieben wird. Deutungsmacht bedeutet die Realisierung von Chancen zur Unterscheidung und Interpretation von Ereignissen und komplexen Sachverhalten. In jeder Hilfe findet eine durch Kommunikation hergestellte Konstruktion der »Wirklichkeit« statt, die allerdings immer auch eine andere sein könnte. Hier findet die kommunikative Auseinandersetzung um die Interpretation von Bedürfnissen, Verhaltensweisen und Lebenslagen statt. Hilfe jedweder Art kann erst einsetzen, wenn ein Problem (von einem Beobachter) beschrieben wird. Mit Problembeschreibungen werden Problemdeutung (Arbeitslosigkeit) und Problemzurechnungen (wer beschreibt das wie als Problem?) Gegenstand von Kontroversen im Hilfesystem. Eine mögliche Form des professionellen Umgangs mit dem Problem der Definitionsmacht, also mit der Macht, Beschreibungen »festzusetzen«, stellt z. B. die systemische Herangehensweise des Hypothetisierens dar.
2. Ein weiterer Fixpunkt jeder Hilfe, der der Interpretation der Problemlage folgt, ist die Bestimmung des Hilfebedarfs und des Hilfeauftrags. Braucht der 17-jährige Jugendliche lediglich Wohnraum oder darüber hinaus sozialpädagogische Unterstützung beim Aufbau einer selbstständigen Lebensführung (als Hilfe zur Erziehung nach SGB VIII, § 34 Abs. 3)? Die Macht der professionellen Helfer beruht in diesem Moment offenkundig darauf, entweder die

»›Diagnosestellung‹ – und damit die Hilfe – zu verweigern oder Hilfebedarf dort zu diagnostizieren, wo die Betroffenen keinen sehen, um die Klientinnen und Klienten so von Leistungen der Sozialen Arbeit abhängig und sich selbst unentbehrlich zu machen« (Dallmann 2007, S. 157).     

Das Problem der Art und Weise der Bestimmung des Hilfebedarfs verweist mehr oder weniger auch auf das Problem der Bewertungsmacht. Krisenhafte Ereignisse oder andauernde Zustände (prekäre Inklusions- oder Exklusionslagen) müssen als defizitär bewertet werden, damit sie gegebenenfalls Ansprüche auf Leistungen der Sozialen Arbeit auslösen zu können. Hier scheint es ganz pragmatisch geboten, die Klientinnen und Klienten, die in aller Regel über keine genaueren Rechtskenntnisse verfügen, über ihre Leistungsansprüche aufzuklären und das aktuelle Hilfeangebot (und Alternativen!) so darzustellen, dass sie entscheiden können, ob sie die Hilfe in Anspruch nehmen wollen und ein Kontrakt geschlossen werden kann.
3. Macht differenziert sich weiterhin in Hilfeprozessen als Entscheidungs- und Kontrollmacht aus. Diese Machtform entfaltet ihr Drohpotenzial beim Zuweisen (oder eben Vorenthalten) und Kontrollieren von (knappen) Ressourcen für Ziele, die vielleicht sonst nicht anders erreicht werden können. Zeit ist beispielsweise eine solch knappe und flexible Ressource, die sich schnell und leicht zu- und wieder wegweisen lässt: Wenn Sie nicht bald die Bewerbung abschicken, werde ich keine Zeit mehr haben, mit Ihnen das Bewerbungsgespräch vorzubereiten. Entscheidungen sind immer riskant, denn ob diese Entscheidung richtig oder falsch war, das kann immer erst hinterher gewusst werden. Daher müssen die wichtigen strategischen Entscheidungen in kollegialer Beratung diskutiert werden, z. B. Hilfeabbruch, Hilfeverlängerung etc. (vgl. auch SGB VIII § 36 Abs. 2).
4. Die Durchsetzungs- und Erzwingungsmacht zielt auf das Durchsetzen und das Nicht-wieder-Zurücknehmen von Entscheidungen im Hilfeprozess, die dem Gezwungenen keine Wahl lässt. Dies beginnt mit der Durchsetzung von Entscheidungen, mit denen Klienten sich am Anfang der Hilfe nicht einverstanden zeigen können wie etwa bei der Herausnahme von Kindern aus ihrer Herkunftsfamilie (damit ist das Problem häufig nur für das Jugendamt, »gelöst«), mit Entscheidungen über Hilfe-, Pflege- und Förderbedarfe oder z. B. über die Notwendigkeit zur gesetzlichen Betreuung, die aufgrund von Krankheit und Behinderung auch gegen den Willen von Betroffenen möglich ist, und endet mit der Entscheidung über Ende oder Fortgang der Hilfe.
Generell muss jedoch auch noch zur Kenntnis genommen werden, dass Macht jenseits dieser Asymmetrien bestimmte Funktionen in sozialen Systemen übernimmt. 1.) Macht reduziert Komplexität, indem sie Selektivität beeinflusst bzw. bestimmte Selektionsmöglichkeiten nahelegt. 2.) Macht hat eine Stabilisierungsfunktion für soziale Systeme, weil sie die Kommunikation mit Annahmechancen, z. B. für bestimmte Themen, ausstattet (jedenfalls solange das Abbrechen der Kommunikation als das größere Übel vermieden wird …) und somit Strukturaufbau ermöglicht. Und 3. erhöht Macht die »Eintrittswahrscheinlichkeit für Ereignisse«, indem sie wie ein Katalysator wirkt und somit »Zeitgewinn« produziert (Luhmann 2003, S. 12). Damit ist zugleich auch die recht hohe Bedeutung von Macht in Hilfesystemen angerissen: Wenn Klienten als Experten für ihre individuelle Lebensführung und professionelle Helfer als Experten für die Realisierung von Leistungsansprüchen immer wieder gemeinsam aushandeln, welche Entscheidungen wann und wozu zu treffen sind, werden die genannten Funktionen der Macht auch als Ressource zur Erweiterung von Möglichkeiten – wohlgemerkt im Hilfesystem – subjektiv positiv erlebbar.

Macht im aufsuchenden Kontext

Aufsuchende Hilfen, also Hilfen in den sozialen Lebensräumen der Adressaten bzw. Klienten, bringen folgende Chancen mit sich.
1. Aufsuchen schafft neue Möglichkeiten, weil die allgemeine Schwelle für die Annahme von Unterstützungsangeboten in den sozialen Lebensräumen insgesamt niedriger ist. Einer eventuellen »Kolonialisierung« (Habermas 1995, S. 293) der sozialen Lebenswelt der Adressaten bzw. Klienten durch aufsuchende Hilfen kann dadurch entgegengewirkt werden, dass die aufsuchende Hilfe den Primat auf die konkrete Stabilisierung und Stärkung der sozial-lebensweltlich angesiedelten Bezüge und Ressourcen zur (Wieder-)Erlangung einer individuell selbstbestimmten Lebensführung legt und natürlich befristet angelegt ist. Es sollte sich bei den Personen und Familien, denen aufsuchende Hilfen angeboten wird, weiterhin um solche handeln, die aufgrund ihres hohen Grades an somatischer Behinderung und psychischer Beeinträchtigung (Resignation) sowie aufgrund ihrer erschwerten sozialen Lebensbedingungen (Armut) sich herkömmlichen »Komm-Struktur-Angeboten« gegenüber nicht öffnen können.
2. Aufsuchen verflüssigt rollenfixierte statische Machtverteilungen, weil die Adressaten bzw. Klienten in ihren sozialen Lebensräumen mehr Möglichkeiten (ergo mehr Macht), verglichen mit stationär-institutionellen Angeboten, besitzen, die Hilfekommunikation durch »Kontextsteuerung« (vgl. Willke 1989, S. 58; Eugster 2000, S. 149) zu beeinflussen. Sie können dafür nämlich ihren »Heimvorteil« nutzen:

»Der Heimvorteil beruht auf der vertrauten Umgebung, der prinzipiellen Option, die Sozialarbeiterin nicht ›über die Schwelle‹ zu lassen bzw. sie zum Gehen aufzufordern, und der Möglichkeit, die Rahmenbedingungen […] nach eigenem Ermessen zu gestalten« (Reiner et al. 2005, S. 238).

3. Aufsuchen setzt Ressourcen frei, weil konstruktivere Lösungsmöglichkeiten nicht nur spekulativ erörtert werden, sondern auch vor Ort erprobt und gegebenenfalls auch konkret – eben near the reality – durchgespielt werden können, sodass die einzelnen Familienmitglieder ein erweitertes Handlungsrepertoire bei möglichen späteren Situationen (z. B. Konfliktsituationen) zur Verfügung haben. Es kommt damit anders als bei stationär-institutionellen Angeboten zu einer höheren Handlungsorientierung der Hilfe, die Probleme sind aktueller – »liegen offen auf dem Tisch« – und leichter definierbar, sodass spezifischere Lösungsmöglichkeiten gemeinsam »vor Ort« entwickelt und ausgehandelt wird können. Damit wird es zugleich dem Hilfesystem möglich, den alltäglichen Nutzen einer Veränderung (z. B. Rituale, Verhaltensmuster) nicht nur imaginativ zu konstruieren, sondern auch in situ beobachtbar zu machen.
4. Aufsuchen erweitert Möglichkeitsspielräume, wenn und weil es dem Hilfesystem eine multiple (somatische, psychische, soziale) Bedürfnisbefriedigung der Adressaten bzw. Klienten ermöglicht. Aufsuchende Hilfe kann flexibler als stationär-institutionelle Angebote gestaltet werden. Dadurch bietet sie mehr lebenspraktische Unterstützung, insbesondere auch im Hinblick auf den Netzwerkaufbau und das sozial-lebensräumliche Ankoppeln von Adressaten bzw. Klienten an das lokale Umfeld bzw. den Stadtteil (Kiez). Noch dazu wirken aufsuchende – wenn sie nicht auf Eingreifen abzielen – Hilfen entstigmatisierend: Generalisierte Zuschreibungsmuster (als Hauptursache für soziale Diskriminierung und Stigmatisierung) werden aufgebrochen, und ihnen wird eine professionelle Unterstützung entgegengestellt, die Ausgrenzungen (z. B. aufgrund von offenkundiger Behinderung oder abweichendem Verhalten) direkt im Alltag bewältigen und überwinden helfen kann.
5. Aufsuchen interveniert wirkungsvoll, weil sich Interventionen idealiter auf die alltäglich in den sozialen Lebensräumen wiederkehrenden Kommunikations- und Handlungsmuster richten, die die präsentierten Probleme aufrechterhalten und wechselseitig verstärken. Für diese Aufgabe scheinen systemische Ansätze aufsuchender Hilfen besonders prädestiniert zu sein. Deren Anliegen ist gerade nicht die Änderung von Menschen, sondern die »perturbierende« (Maturana u. Varela 2005, S. 27) Veränderung bzw. Irritation stabiler, als problematisch beschriebener Kommunikationsmuster, Infrastrukturen und Regeln von sozialen Systemen, die sich trotz wandelnder Situationen und Zeitpunkte gleich bleiben (vgl. Simon, Clement u. Stierlin 2004, S. 228).
6. Aufsuchen wirkt präventiv, weil durch sie eine bessere Sicherstellung der Grundversorgung bzw. bessere fachliche Einschätzung von Risiken möglich wird wie durch den Allgemeinen Sozialen Dienst im Jugendamt im Falle von Anzeichen für Kindeswohlgefährdung oder ambulanten Pflegediensten im Fall von zunehmender Pflegebedürftigkeit. Damit können aufsuchende Hilfen eine wichtige Frühwarnfunktion für Kommune und Leistungsträger übernehmen, die ihrerseits frühzeitig auf soziale und individuelle Probleme der Lebensführung (wie etwa bei Kindern, Alleinerziehenden oder bei älteren Menschen) Einfluss nehmen können, indem sie auf Basis der ihnen durch aufsuchende Hilfen zur Verfügung stehenden Informationen Probleme wahrnehmen, definieren und versuchen, einen möglichen Problemlösungsraum vorzustrukturieren (z. B. die Hilfeangebotsstruktur zu ändern).
7. Und schließlich sind aufsuchende Hilfen die beste Form der Öffentlichkeitsarbeit, die es für Soziale Arbeit gibt und geben kann. Gerade durch die Hilfe an den ganz alltäglichen Orten der sozialen Lebenswelt wie im privaten und häuslichen Bereich, im Kiez, in Parks, an Straßen oder auf Szenetreffs – aber auch an Orten jenseits von Problemzuschreibungen! –, wird dem Bild der Sozialen Arbeit als staatlich organisierter »Normierungsmacht« (Foucault, vgl. Schmitz 1984, S. 186; als Grundproblem der Sozialen Arbeit: Brunkhorst 1987, S. 205) eine andere, eine der Sozialen Arbeit eigentlich ureigene, nämlich systemische Selbstbeschreibung entgegengehalten: a) Jede systemische Betrachtung versteht ein Problem und die Leute, die sich damit herumschlagen, ganzheitlich, d. h. innerhalb ihres sozialen Lebenszusammenhangs und abhängig von diesem. Eine kleine Veränderung in einem Teil des Systems kann das ganze System verändern. b) Jedes System, das von der Vielfalt der Umwelt isoliert wird, verliert Komplexität und wird damit der Fähigkeit beraubt, adäquatere Problemlösungen auszudifferenzieren. c) Das konstruktivistische Kriterium zur Beurteilung von Sinn und Unsinn aufsuchender Hilfen in der Sozialen Arbeit ist primär nicht etwa ihre sozialökonomische oder sozialpolitische Richtigkeit, sondern allein ihre Brauchbarkeit und Nützlichkeit bei Unterstützung zur (Wieder-)Erlangung einer individuell selbstbestimmten Lebensführung für die Adressaten bzw. Klienten. d) Die Experten für ihre Lebensführung in ihren sozial vertrauten Lebenswelten bleiben die Adressaten bzw. Klienten, während die professionellen Helfer die Experten für die (Wieder-)Erlangung von sozialen Ressourcen (z. B. in Bezug auf sozialgesetzliche Leistungsansprüche) bleiben.

Abschluss

Zusammenfassend kann daher festgestellt werden, dass durch aufsuchende Hilfen im Vergleich zu den stationären Hilfen der Möglichkeitsraum des Hilfesystems stark erweitert, ja fast gesprengt wird. Daher steht am Ende dieses Beitrags zu Recht erneut unsere Aussage vom Anfang: Aufsuchen Macht Sinn.

Anmerkungen:

(1) Das Wort »ambulant« (= »nicht ortsgebunden; nicht stationär«), das im 19. Jahrhundert aus dem Französischen entlehnt wurde, geht zurück auf das lateinische Verb ambulare = »herumgehen« (Drosdowski 1989).
(2) Auch wenn dies wichtig ist, damit es überhaupt zu Kommunikation kommt. Ob aber jemand gehandelt hat, bestimmt die Kommunikation und nicht etwa andersherum.
(3) »Kontingenz bezeichnet den Sachverhalt, dass das, was aktuell (nicht unmöglich) ist, auch anders möglich (nicht notwendig) ist« (Luhmann 1984, S. 148 f.).


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Weber, M. (1922; 2004): Wirtschaft und Gesellschaft. In: Directmedia (Hg.): Max Weber. Gesammelte Werke. [Elektronische Ressource]. Berlin (Directmedia).
Wendt, W. R. (1997; 2001): Case Management im Sozial‐ und Gesundheitswesen. Eine Einführung. Freiburg im Breisgau (Lambertus). 2. Aufl.
Willke, H. (1989): Systemtheorie entwickelter Gesellschaften. Dynamik und Riskanz moderner gesellschaftlicher Selbstorganisation. Weinheim (Juventa).



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