Start
Bücher
Neuvorstellungen
kurz vorgestellt
Klassiker
Vorabdrucke
Zeitschriften
Familiendynamik
Konfliktdynamik
Journ. of Fam.Ther.
Family Process
Kontext
OSC
perspekt. mediation
Psychoth. im Dialog
Psychother.Soz.Wiss.
rpm
Soziale Systeme
systeme
System Familie
systhema
ZSTB
Links
Beiträge
Feldpost
Salon
Interviews
Nachrufe
Glossen
Luhmann-Special
Kongressgeschichten
"Das erste Mal"
Begegnungen
Blinde Flecke
Mauerfall 1989
Von Klienten lernen
Bibliothek
edition ferkel
Berichte
Nachrichten
Kalender
Newsletter
Konzept
Institute
Info
Autoren
Kontakt
Impressum
Druckversion Druckversion
Copyright © 2013
levold system design
Alle Rechte vorbehalten.
systemagazin logo

Neuvorstellung zur Übersicht
09.05.2006
Wilfried Hosemann & Wolfgang Geiling: Einführung in die systemische Soziale Arbeit
Hosemann Geiling Systemische Soz.Arb. Lambertus-Verlag Freiburg 2005

broschiert, 327 S.

Preis: 28,00 €
ISBN: 3784115861
Lambertus-Verlag





Ludger Kühling, Tübingen:

Dieses Buch kann ich ohne Vorbehalte verschiedenen Interessengruppen zur Lektüre empfehlen, der Studierenden, die sich für eine theoretisch fundierte Einführung in die Systemische Sozialarbeit interessiert, der PraktikerIn, die in prägnanter Form ein theoretisch gut begründetes Handwerkzeug für die Arbeit mit KlientInnen und die Reflexion ihres professionellen Handelns in Teamkontexten sucht. Hosemann und Geiling entwickeln die Grundbegriffe, Konzepte und Methoden einer Systemischen Sozialarbeit von der soziologischen Systemtheorie Niklas Luhmanns aus und vermitteln diese mit klassischen Ansätzen der Sozialarbeitswissenschaften. Sie formulieren unter dem Dach dieser Metatheorie eine Vielzahl von Methoden, die sich aus systemisch-konstruktivistischen, lösungsorientierten Beratungskonzepten und klassischen familientherapeutischen Konzepten entlehnen. Das Buch zeigt in gut lesbarer Form die hohe Praktikabilität systemtheoretischer Denkfiguren für die Gestaltung des Berufsalltags in der Sozialen Arbeit. Lesende PraktikerInnen werden allerdings generell die Frage stellen, ob jedes methodisch plausible Vorgehen eine systemisch-theoretische Begründung und Absicherung braucht – vielleicht geht es ab und zu auch ein wenig einfacher. Die Autoren werden ihrem Anspruch gerecht, keinen missionarischen Eifer für die Systemtheorie zu entwickeln. Die Theoreme systemtheoretischer Denkmodelle werden jeweils unter der Perspektive der Bedeutung für die Soziale Arbeit reflektiert und durch Beispiele mehr oder weniger anschaulich erläutert. Hier hat das Buch – wie andere auch – auch seine Schwächen. Vielleicht sollten Theoretiker den Mut und das Selbstbewusstsein haben, nur Theorien vorzustellen und es den PraktikerInnen überlassen, zu entscheiden, welche Bedeutung und Relevanz sie ihrer Praxis beimessen. Jedes Kapitel wird durch Empfehlungen zur vertiefenden Theorielektüre abgerundet – das ist sicherlich ganz sinnvoll für die Studierenden; PraktikerInnen werden diese Empfehlungen
nicht nutzen. LeserInnen mit einem knappen Zeitbudget oder jeder Menge Krimilektüre auf dem Nachttisch finden im Glossar noch mal in aller Kürze (20 Seiten) formuliert, was die Autoren in vorbildlicher Form auf den vorangegangenen 270 Seiten ausgeführt haben. Das Buch bietet einen wichtigen Beitrag zur systemisch orientierten Sozialarbeit und wird daher von mir wärmstens zur Lektüre empfohlen – parallel darf frau/man ja auch zum Krimi greifen.





Eine ausführliche Rezension von Meinolf Westerkamp für socialnet.de

Die website von Autor Wilfried Hosemann



Suche
Heute ist der
Aktuelle Nachrichten
15.06.2014
Die Systemische Gesellschaft sucht zum 1. Januar 2015 neue Geschäftsführung
10.04.2014
W 3 Endowed Professorship for Systemic Family Therapy in Freiburg
08.04.2014
Gesundheitsausgaben 2012 übersteigen 300 Milliarden Euro
28.01.2014
Fast jede zweite neue Frührente psychisch bedingt
17.12.2013
Diagnose Alkoholmissbrauch: 2012 wieder mehr Kinder und Jugendliche stationär behandelt

Besuche seit dem 27.1.2005:

Counter




RSS Newsfeeds Verzeichnis RSS-Scout - suchen und finden