Start
Bücher
Neuvorstellungen
kurz vorgestellt
Klassiker
Vorabdrucke
Zeitschriften
Familiendynamik
Konfliktdynamik
Journ. of Fam.Ther.
Family Process
Kontext
OSC
perspekt. mediation
Psychoth. im Dialog
Psychother.Soz.Wiss.
rpm
Soziale Systeme
systeme
System Familie
systhema
ZSTB
Links
Beiträge
Feldpost
Salon
Interviews
Nachrufe
Glossen
Luhmann-Special
Kongressgeschichten
"Das erste Mal"
Begegnungen
Blinde Flecke
Mauerfall 1989
Von Klienten lernen
Bibliothek
edition ferkel
Berichte
Nachrichten
Kalender
Newsletter
Konzept
Institute
Info
Autoren
Kontakt
Impressum
Druckversion Druckversion
Copyright © 2013
levold system design
Alle Rechte vorbehalten.
systemagazin logo

Kurzvorstellung zur Übersicht
28.12.2008
Roland Weber: Wenn die Liebe Hilfe braucht. Das Partnerschaftsbuch mit Tests und Übungen
Weber: Wenn die Liebe Hilfe braucht Klett-Cotta, Stuttgart 2007

157 S., Klappenbroschur

Preis: 12,90 €

ISBN-10: 3608860096
ISBN-13: 978-3608860092
Klett-Cotta-Verlag





Hans-Georg Pflüger, Bad Wimpfen:

Paare verändern sich im Zusammenleben, einzeln und gemeinsam, beeinflusst von wechselnden individuellen /gemeinschaftlichen Bedürfnissen, Zielen und Einstellungen und / oder äußeren Einflüssen. Keine längere Beziehung bleibt jedenfalls so wie am euphorischen Beginn, die Herausforderungen an die Gestaltung einer Partnerschaft nehmen zu – deswegen sind Ratgeber wie dieser gefragt.
Weber, ein erfahrener Praktiker, gliedert sein Werk in drei Teile. Nach der Betrachtung von Grundlagen der Liebe (u. a. Liebe und Partnerschaft und Bindung) wendet er sich einer Bestandsaufnahme des Liebesalltags zu (u. a. Zweck der Beziehung, Kommunikation, Macht, Lust und Frust), um dann der aufgeweichten Liebe in Krisenphasen eine Entwicklungschance einzuräumen (u. a. Distanz, Wege zur Intimität und Vertrauen gewinnen). Angereichert sind seine Zeilen durch Fragebögen, Übungsvorschläge und Informationskästen. Sein Ziel ist, eine Hilfestellung für Lern- und Reflexionswillige in Beziehungsfragen anzubieten. Dies gelingt ihm sicher dann, wenn der /die LeserIn sich bestimmter Kommunikationsmuster schon bewusst ist, weil manch Geschriebenes doch auf professioneller Ebene mit Wissen und Kenntnissen voraussetzenden Wortformulierungen daherkommt – so können dann nur mittelschichtzugehörige Personen gemeint sein.
Es gelingt dem Autor, die wesentlichen Themenbereiche in Beziehungen allgemein gültig zu formulieren; dennoch meine ich, eher grundsätzlich, dass es schwierig ist mit einem Ratgeber allein und ohne Hilfe und Unterstützung in bestimmten Sequenzen festen Boden unter die Füße zu bekommen.
Ein Ratgeber ist aber kein Fachbuch, sondern will Gedanken anstoßen, Möglichkeiten aufzeigen und vielleicht verschlossene Türen leichter öffnen.
Weber bietet neben vielen anderen KollegInnen hierzu seine Ideen an.

(mit freundlicher Erlaubnis aus systhema 2008)





Verlagsinformation:

Verliebt, verlobt, verheiratet – geschieden? Letzteres ist vielleicht vermeidbar, wenn Sie die Herausforderungen einer Beziehungskrise annehmen und Ihre Partnerschaft ehrlich auf den Prüfstand stellen. Das Buch gibt zahlreiche Hilfestellungen für Ihren Beziehungscheck.
Sollen wir noch zusammenbleiben? Vor dieser – oft quälenden – Frage stehen viele Paare, die nach dem Höhenflug der Verliebtheit hart im Beziehungsalltag gelandet sind oder sich dort über die Jahre bei schwindender Leidenschaft eingerichtet haben. Roland Weber, langjähriger Paartherapeut, kennt die klassischen Stolpersteine und Beziehungskiller. In diesem Buch unterstützt er Menschen in Partnerschaftskrisen dabei, die eigene Beziehung zu erforschen: - Wie gut oder schlecht ist unsere Kommunikation? - Haben wir überhaupt gemeinsame Lebensziele? - Erwarte ich zu viel von meinem Partner? - Sind Lasten und Pflichten in etwa gleich verteilt? Aber auch: - Was funktioniert gut bei uns? Fragebögen, Übungen und Beispiele helfen beim ehrlichen Partnerschaftscheck. Die Herausforderungen einer Beziehungskrise anzunehmen, so der Autor, belohnt beide: mit der Verwandlung von Paarkonflikten in persönliches und gemeinsames Wachstum.


Inhalt:


Inhalt
Einleitung 7
I. Grundlagen partnerschaftlicher Liebe 11
1. Liebe und Partnerschaft 11
2. Liebe und Bindung 16
3. Liebe als Prozess 21
4. Die Eigenwilligkeit der Liebe 29
5. Was Paare zusammenhält 32
II. Der Alltag der Liebe 35
1. Was so bleiben kann 35
2. Der Zweck Ihrer Beziehung 40
3. Was Sie miteinander verbindet 42
4. Partnerlandkartencheck 44
5. Geschlechterunterschiede 48
6. Ihre partnerschaftliche Kommunikation 54
7. Miteinander streiten können 59
8. Beziehungskiller Stress 65
9. Beruf und Familie 70
10. Machtspiele 76
11. Lust und Frust 84
12. Gehen oder bleiben 92
III. Liebe lässt wachsen 103
1. Paarkrisen 103
2. Füreinander frei werden 106
3. Auf Abstand gehen 119
4. Wege zur Intimität 127
5. Gemeinsam wachsen 135
6. Wieder vertrauen lernen 146
7. Wenn Sie aus eigenen Kräften nicht weiterkommen 151
Literatur 155
Verzeichnis der Tests und Übungen 158


Einleitung:


Seit über 20 Jahren arbeite ich als Paar- und Familientherapeut in einer psychologischen Beratungsstelle und in meiner eigenen Praxis. In der Zeit habe ich eine Vielzahl von Paaren und deren Geschichte kennengelernt: junge Paare, die ihre erste Paarkrise erleben, weil sie mit den unvermeidlichen Enttäuschungen nicht klarkommen, ältere Paare, die nach einen langen Familienphase eine Neuorientierung suchen, Paare, in denen einer den anderen betrogen hat, Paare mit körperlichen und seelischen Problemen, Paare, denen im Alltagsstress die Liebe abhanden gekommen ist und die sich trennen wollen, getrennte Paare, die wieder zueinanderfinden wollen, gleichgeschlechtliche Paare, die ohne Rollenvorbilder den Liebesalltag zu bewältigen versuchen, geschiedene Paare, die sich Jahre nach ihrer Trennung noch um ihre Kinder streiten.
Einfach sind Paarbeziehungen nicht. Aber im besten Sinne auf- und anregend, wenn sich die Partner ein Beziehungsleben lang als Lernende begreifen. »Nur wer sich lange begleitet, ist sich begegnet«, schrieb der Dramatiker Botho Strauß. Inzwischen gehen die Scheidungszahlen zurück, ohne dass man sagen kann, dass hier bereits ein Trend vorliegt. Immer noch gibt es viele Paare, deren Liebe den Alltagsstress nicht übersteht und deren Beziehung in Resignation oder mit einer Trennung endet. Nicht wenige von denen trennen sich zu früh und bringen sich um Entwicklungschancen.
Resignation und Trennung sind komplexe Phänomene und basieren auf vielen Ursachen: zu wenig Kommunikation, Überforderung durch Alltagsstress, konträre Lebensziele, sexuelle Lustlosigkeit und vieles mehr. Klar ist auch, dass sich die meisten Paare nicht wegen ihren Schwierigkeiten, die sich aus dem Zusammenleben ergeben, trennen, sondern weil ihre anfänglichen Gefühle füreinander verschwanden.
Noch nie waren Paare so verunsichert wie heute. Die Herausforderungen sind ungleich größer geworden und machen das Leben als Paar noch schwerer, als es ohnehin schon war. Noch nie waren Paare gleichzeitig aber so an Beziehungswissen interessiert wie heute und so bereit, Neues zu lernen. Darauf setzt dieses Buch: auf Ihre Lernbereitschaft und Ihr ungebrochenes Interesse, gemeinsam mit Ihrem Partner zu wachsen. Dazu bietet es psychologische Informationen, Handlungsanweisungen, Checklisten und Übungen.
Partnerschaft kann heute weniger denn je nach vorgegebenen und verbindlichen Werten gelebt werden. Sie ist vielmehr das Ergebnis eigener Erfahrungen. Die individuelle Definition von Partnerschaft entsteht durch Hoffnung und Enttäuschung, durch Erfolg und Misserfolg über das ganze Beziehungsleben hinweg. Die damit verknüpften Probleme und Herausforderungen spiegeln sich auch in den vielen Fragen, die mir immer wieder in den Gesprächen mit Paaren und bei Vorträgen gestellt werden:
- »Wann kann eine Partnerschaft als erfolgreich oder glücklich gelten?«
- »Welche Rolle spielt die Liebe?«
- »Wie meistert man die ganzen Herausforderungen?«
- »Sind Enttäuschungen unvermeidlich?«
- »Wie kommen wir wieder ins Gespräch?«
- »Gibt es ein Erfolgsrezept für eine glückliche Liebesbeziehung?«
- »Können sich Männer und Frauen überhaupt verstehen?«
- »Wie kommen wir weg von den Vorwürfen?«
- »Wie stelle ich fest, ob wir noch eine Chance haben?«
- »Warum schaffe ich es nicht, mich zu trennen?«
- »Wie kann ich mich mit meinem Partner wieder versöhnen?«
- »Ist guter Sex auch in Langzeitbeziehungen möglich?«
- »Was gibt unserer Beziehung genügend Halt?«


Im ersten Teil gehe ich auf einige Grundlagen der Liebe ein. Dies halte ich insofern für wichtig, als in vielen Köpfen alle möglichen Vorstellungen über Liebe herumgeistern, die zum Scheitern einer Liebesbeziehung beitragen können. Nur wenn ein Paar sich ernsthaft damit beschäftigt, was Liebe eigentlich bedeutet, und sich gegebenenfalls von einigen Klischees und falschen Liebesvorstellungen befreit, kann es den unweigerlichen Anfechtungen der Liebe trotzen.
Im zweiten Teil lade ich Sie zu einer umfassenden Bestandsaufnahme Ihres Liebesalltags ein. Diese umfasst die wichtigsten Bereiche einer Partnerschaft: Kommunikation, Bindungen, Alltagsstress, Familienleben, Machtspiele, Geschlechtsunterschiede, Sexualität und vieles mehr. In der alltäglichen Routine erscheint der Partner schnell in einem anderen Licht, verblassen romantische Gefühle und weichen oft einer schmerzlichen Ernüchterung. Und jetzt wird es erst richtig spannend: Wird man die Herausforderungen meistern? Ist man auf unvermeidliche Enttäuschungen, Verlustängste und Rollenkonflikte vorbereitet und was ist hierbei hilfreich, um nicht vor den Herausforderungen des Alltags zu kapitulieren? Hierbei möchte ich Ihnen gerne mit meiner langjährigen beruflichen Erfahrung zur Seite stehen. Mein Anliegen dabei ist, Sie bei der individuellen oder gemeinsamen Reflexion Ihrer Partnerschaft zu unterstützen, sodass Sie anschließend über mehr Klarheit verfügen. Wenn möglich, sollten Sie diese Bestandsaufnahme gemeinsam vornehmen.
Eine Bestandsaufnahme der Partnerschaft kann zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen führen. Ich hoffe natürlich für Sie, dass Ihre Bestandsaufnahme positiv ausfällt und Sie sich in Ihren bisherigen Bemühungen bestätigt fühlen. Falls Ihre Bilanz negativ ausfällt, ist die Zukunft Ihrer Beziehung nicht mehr gesichert und Sie befinden sich in einer ernsthaften Krise. Das heißt aber noch lange nicht, dass eine Trennung unvermeidlich ist.
Im dritten und letzten Teil befasse ich mich damit, wie Paarkrisen zur persönlichen Entwicklung der Partner herausfordern und letztlich nur durch diese gelöst werden können. In diesem Rahmen gehe ich auf folgende Themen genauer ein: Altlasten aus der Kindheit, Abstand und Intimität zwischen Partnern, die Verwandlung von Paarkonflikten in persönliches Wachstum und die Wiederherstellung von Vertrauen. Diese Themen haben sich im Laufe meiner langjährigen Arbeit mit Paaren als Schlüsselthemen herausgestellt, um Paarkrisen zu bewältigen und gemeinsam an ihnen zu wachsen.
Auch wenn es keine für jedes Paar allgemeingültige grundsätzliche Auffassung von Beziehung gibt, glaube ich, dass die Mehrzahl von uns von der tiefen Sehnsucht angetrieben wird, sich in einer Beziehung persönlich weiterzuentwickeln. Wenn dies beide Partner wollen, ergibt dies eine spannungsvolle Reise zwischen Selbstbehauptung und Rücksichtnahme, Herausforderung, Unterstützung und Begrenzung. Gelingt dies immer wieder aufs Neue, entwickeln sich sowohl die Partner miteinander weiter als auch ihre Beziehung.
Ich hoffe, dass meine langjährige berufliche und meine ebenso langjährige eheliche Erfahrung dazu beiträgt, das Thema sowohl mit der notwendigen Leidenschaft als auch dem entsprechenden Realismus zu behandeln. Meiner Frau Paula danke ich von Herzen für ihre liebevolle wie kritische Begleitung. Frau Treml, Lektorin des Klett-Cotta Verlags, danke ich für ihre Ermutigung, über ein Thema zu schreiben, über das schon viel geschrieben wurde. [...]


Über den Autor:

Dr. Roland Weber ist systemischer Paar- und Familientherapeut; Weiterbildung auch in Hypnotherapie; er ist Leiter einer psychologischen Beratungsstelle in Stuttgart und in freier Praxis tätig.



Suche
Heute ist der
Aktuelle Nachrichten
15.06.2014
Die Systemische Gesellschaft sucht zum 1. Januar 2015 neue Geschäftsführung
10.04.2014
W 3 Endowed Professorship for Systemic Family Therapy in Freiburg
08.04.2014
Gesundheitsausgaben 2012 übersteigen 300 Milliarden Euro
28.01.2014
Fast jede zweite neue Frührente psychisch bedingt
17.12.2013
Diagnose Alkoholmissbrauch: 2012 wieder mehr Kinder und Jugendliche stationär behandelt

Besuche seit dem 27.1.2005:

Counter




RSS Newsfeeds Verzeichnis RSS-Scout - suchen und finden